Ultrabooks: MacBook-Air-Konkurrenten kämpfen mit niedriger Nachfrage

Florian Matthey
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Intels “Ultrabook”-Konzept soll es anderen Herstellern erlauben, mit eigenen ultradünnen Notebooks an den Erfolg von Apples MacBook Air anzuknüpfen. Bisher scheint diese Rechnung aber nicht aufzugehen: Die Hersteller Acer und Asus konnten bisher deutlich weniger Ultrabooks als erhofft verkaufen, weshalb sie ihre Bestellungen nahezu halbieren mussten.

Der Website DigiTimes aus Taiwan zufolge hatten beide Unternehmen ursprünglich bei Zulieferern bis Jahresende Bestellungen in Höhe von bis zu 300.000 Rechnern aufgeben wollen. Die Verkaufszahlen im ersten Monat nach der Veröffentlichung, die den Herstellern nahestehenden Quellen zufolge “unbefriedigend” gewesen seien, hätten dazu geführt, dass Acer und Asus nun nur 150.000 bis 180.000 Rechner herstellen lassen wollen.

DigiTimes nennt als mögliche Begründungen für die niedrige Nachfrage zum einen das höherwertige Industrial Design des MacBook Air – wobei dieser Faktor rein subjektiv ist. Auch in Sachen Leistungsfähigkeit könnten die Rechner aber mit dem Apple-Vorbild nicht mithalten. Viele Notebook-Hersteller glaubten auch, dass ihre Verkaufszahlen erst im Frühjahr nächsten Jahres wieder erstarken werden, wenn Microsoft Windows 8 veröffentlichen wird.

Hinzu kommt, dass es Apples Konkurrenten Schwierigkeiten bereitet, den Preis das MacBook Air zu unterbieten. Angesichts dessen, dass Apple sonst eher mehr Geld als die Konkurrenz für vergleichbare Hardware verlangt, kommt das etwas überraschend.

Weitere Themen: MacBook, Ultrabooks, Apple Watch Special Event 9. März 2015 – Liveblog

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