MacBook Pro Retina: 10 kompatible Apps fürs hochauflösende Display

Hochauflösende (Retina-)Displays sind etwas tolles — aber wirklich glänzen können sie nur mit den richtigen Apps. OS X sieht auf dem absurd Pixel-dichten Display des MacBook Pro schon verboten gut aus. Aber wie steht es mit Drittanbieter-Software? 10 richtig schicke Apps.

MacBook Pro Retina: 10 kompatible Apps fürs hochauflösende Display

Als das neue MacBook Pro mit Retina-Auflösung im Rahmen der diesjährigen WWDC erschien, hieß es zunächst: Geduld. Retina-fähige Apps würden noch eine Weile auf sich warten lassen. Seit dem sind zwei Monate vergangen. Zeit genug, eine kleine Inventur vorzunehmen.

Wir präsentieren 10 Exemplare, sowohl aus dem App Store als auch der „freien Wildbahn“. Verschwommene, pixelige Symbole und Grafiken sind diesen Programmen fremd. Kein Pixeltreppchen trübt das Auge, keine aufgeblähte Schaltfläche zerstört das Layout. Sortiert nach Gutdünken:

1. Reeder

Der RSS-Reader aus der Feder des Eidgenossen Silvio Rizzi ist einer der elegantesten seiner Art. Ein wahrer Augenschmeichler, insbesondere seitdem sämtliche Grafiken „retinafiziert“ wurden. unterstützt sowohl Konten von Google Reader als auch Readibility. Außerdem können Inhalte direkt an Instapaper, ReadItLater, Readability sowie diverse soziale Netzwerke gesendet werden.

2. Final Cut Pro X

Kaum ein anderes Programm aus Cupertino hat die Anwenderschaft so polarisiert wie die Fortsetzung der beliebten Final-Cut-Reihe. Manche lobten die modernen Funktionen, andere befürchteten ein Ende der Profi-Ära. Wie dem auch sei, professionelle Videobearbeitung findet mit Apples nach wie vor statt und seit neuestem auch mit Unterstützung des Retina-Display.

3. Tweetbot (alpha)

Noch ist er nicht fertig, der Twitter-Client für den Mac aus dem Hause Tapbots. Retina-Grafiken unterstützt er aber schon und für eine Alpha-Version ist das Programm verdammt stabil und alltagstauglich. Seit neuestem gibt es die Möglichkeit, mehrere Spalten zu öffnen, was „Power-Usern“ entgegenkommen dürfte.

4. 1Password

Stets ein treuer Begleiter im Wust der Konten und Anmeldedaten und eine hervorragende Ergänzung zu Apples Schlüsselbundverwaltung. ist zwar grafisch nicht so präsent wie andere Apps, verdient aber vielleicht gerade deswegen Extrapunkte für eine zeitige Anpassung an die Anforderungen der Display-Monster aus Cupertino.

5. Google Chrome

Endlich ist auch Google Chrome in der finalen Version für die Darstellung hochauflösender Grafiken ausgerüstet. Lange blieb dies den Beta-Versionen vorbehalten. Der Browser steht nun dem neuen Safari 6 in nichts mehr nach. Das gilt natürlich nicht für Bilder aus dem Netz — da müssen andere für die nötigen Retina-Alternativen sorgen.

6. Things

„Getting Things Done“ — hinter diesem scheinbar einfachen Credo verbergen sich komplizierte Arbeitsabläufe, für die eine elegante Oberfläche mit intuitiver Bedienung bietet. Mit der Version 2.0 kam die Unterstützung für das „rMBP“. Hinzu kommt die Things Cloud zur Synchronisation von Aufgaben über mehrere Geräte.

7. VLC

Es existieren nur wenige Formate und Container in der Welt der Mediendateien, mit denen der altgediente VLC Player nichts anfangen kann. Die schwindelerregende Liste aus kompatiblen Dateiendungen und Eingabeformaten wird jetzt um eine Retina-freundliche Benutzeroberfläche ergänzt. Nach wie vor ein Klassiker und absolutes Pflichtprogramm — im wahrsten Sinne des Wortes.

8. iWork

Apples Version einer Office-Suite mit (Textverarbeitung), (Tabellenkalkulation) und (Präsentationssoftware) ist eine echte Alternative zu Microsoft Office. Dank weitgehender Kompatibilität der Dateiformate (von einigen Layoutschwierigkeiten hier und da einmal abgesehen) und einem erheblich niedrigeren Anschaffungspreis, nehmen viele die eine oder andere fehlende Funktion in Kauf. Manch komplexere Formel, Animation oder Layout-Funktion kann die iWork-Suite zwar nicht bieten. Aber immerhin hat sie der Konkurrenz aus Cupertino die hübschen Retina-Grafiken voraus.

9. Parallels Desktop 7

Eine von zwei kostenpflichtigen Virtualisierungslösungen, die den Markt unter sich aufteilen. Windows-Hard- und -Software auf dem Mac nutzen, ohne dafür eine eigene Bootcamp-Partition zu erstellen — das ist der große Vorteil solcher Programme, die sich im Wesentlichen stark ähneln. Parallels Desktop 7 hat dem Wettbewerber von VMWare allerdings einen Schritt voraus: Die Bedienelemente sehen auf dem MacBook Pro Retina nicht mehr „krisselig“ und ungewohnt pixelig, sondern gestochen scharf aus.

10. Evernote

Die App, von der man nicht so genau weiß, was man mit ihr anfangen soll. Bis man sie einmal verwendet hat und nie wieder missen möchte. Ideen kurz notiert, auf alle Geräte synchronisiert und von überall aus organisiert und editiert. Mit so vielen „-ierts“ kann man eigentlich nichts verkehrt machen. Das überaus praktische Produktivitäts-Helferlein ist ebenfalls Retina-bereit und bietet weiterhin eine enorme Menge Funktionen, auch ohne Premium-Konto.

Habt Ihr noch weitere Retina-kompatible Favoriten? Schreibt sie in die Kommentare!

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