Ivy Bridge: Massenproduktion angeblich erst ab Juni

Florian Matthey
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Die ersten Intel-Chips der Ivy-Bridge-Generation sollen im April erscheinen. Nun ist aus Asien allerdings zu hören, dass Intel die neuen Prozessoren in großen Stückzahlen erst ab Juni ausliefern will. Ivy-Bridge-Macs könnte es aber dennoch schon im Frühjahr geben.

Ivy Bridge: Massenproduktion angeblich erst ab Juni

DigiTimes hat von Intels Partnern gehört, dass der Chip-Hersteller eine Verzögerung der Ivy-Bridge-Massenproduktion plant. Der Grund seien allerdings keine Herstellungsprobleme, sondern die aktuelle schwierige Situation auf dem PC-Markt: Viele Notebook-Hersteller sitzen noch auf Geräten mit Sandy-Bridge-Prozessoren, auch Intel selbst wird das eigene Inventar nicht los.

Die Notebook-Hersteller hoffen auf erstarkte Verkaufszahlen ab September: Im Herbst soll auch Microsofts neues Betriebssystem Windows 8 erscheinen, auch traditionell ist das letzte Kalenderquartal eines mit höheren Verkaufszahlen. Bis dahin sollen Intel und seine Kunden also mehr Zeit bekommen, ihre Lagerbestände zu verkleinern.

Allerdings bedeuten die Pläne nicht, dass es ab April überhaupt keine Ivy-Bridge-Chips gibt. Ein Hersteller, der keine Probleme mit zu großen Lagerbeständen hat, ist Apple: Der Mac-Hersteller trotzt seit langem dem Negativ-Trend auf dem PC-Markt und hat mit keinen Absatzproblemen zu kämpfen – stattdessen wachsen die Mac-Verkaufszahlen stetig weiter.

Neue Hardware kann Apple also durchaus gebrauchen – und wäre, sollten die DigiTimes-Informationen stimmen, dann den meisten Konkurrenten um einige Monate voraus.

Weitere Themen: Ivy Bridge Notebooks, Apple Watch Special Event 9. März 2015 – Liveblog

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