MacBook Pro 2012: Das Beste von Allem

Ein neues MacBook Pro 2012 kommt, das ist sicher. Viel ist schon spekuliert worden, wie es aussieht. Bleibt konservativ alles beim Alten oder wählt Apple die Keilform des MacBook Air, für beides gibt es gute Gründe. Eine neue Konzeptstudie nimmt das Beste der beiden Grundgestaltungen auf.

MacBook Pro 2012: Das Beste von Allem

Das neue MacBook Pro 2012 wird ein Knaller, das steht jetzt schon fest. Apple ist quasi zum Erfolg verpflichtet, schließlich krönen die Pro-Modelle die mobile Mac-Reihe sowohl bei Leistung und Funktionsumfang sowie beim Preis. Und im Gegensatz zur den Air-Modellen gibt es hier genügend Wahlmöglichkeiten bei der Ausstattung, sogar ein spiegelfreies Display lässt sich bei den 15-Zoll- und 17-Zoll-MacBook Pro wählen.

Ob es jedoch den 17-Zöller-Apple-Laptop noch mal in Neuauflage geben wird, ist fraglich; ebenso, ob Apple die Wahl des blendfreien Displays weiter möglich machen wird. Was bedauerlich, aber nicht zu ändern wäre – so ist eben das Leben mit Apple.

Keine DVDs – kleineres MacBook

Mehrere so genannte Analysten sind sich sicher, dass die neuen Top-Geräte im Juni auftauchen werden. Die Wahrscheinlichkeit ist nicht gering, dass es zur WWDC 2012 eine wie auch immer geartete Vorstellung geben wird, schließlich verdichteten sich die Nachrichten um Komponenten wie Retina-Display, Ivy-Bridge-Prozessoren und schnelleren SSD statt Festplatte.

Kaum jemand rechnet noch damit, dass die neuen MacBook Pro weiterhin optische Laufwerke besitzen werden – das Ende der Software-Installation-von-CD/DVD oder des Unterwegs-Schauens-von-Filmen-auf-denselben scheint besiegelt. Größer scheint auch die Gewissheit zu werden, dass die mobile Crème de la Crème wie die MacBook-Air-Reihe mit SSD statt mechanischer Festplatte ausgestattet werden. Die SSD würden ab 64 Gigabyte aufwärts wählbar sein, schließlich gibt es ja die iCloud.

Ohne Einfluss: USB 3.0, Thunderbolt und Retina

Wie es mit USB 3.0 und Thunderbolt aussehen wird? Angesichts des Desasters von Thunderbolt – seit knapp anderthalb Jahren sind (fast) alle Macs mit Thunderbolt ausgerüstet, trotzdem gibt es für Normalnutzer keine nennenswerte, attraktive Peripherie – liegt eine Ergänzung um USB 3.0 nahe, wie 9to5Mac und wir auch schon gemutmaßt haben. Aber geht das mit Apple? Wäre das nicht ein peinliches Eingeständnis, das den Aktienkurs nach unten drücken würde? Die Welt täte lachen über den größten PC-Hersteller der Welt (mit Tablets) – und Thunderbolt würde auch nicht weiter kommen.

Beim Display scheiden sich die Geister. Viele erwarten die hochauflösenden Retina-Displays, die allerdings in den MacBook-Pro-Größen ordentlich Strom ziehen würden – und auch bei der Grafikkarte weiß man ja noch nix Genaues.

Zeigt Kante und Keil!

Bleibt aber die Hülle: Für 9to5Mac steht fest, dass das kantige Design der MacBook Pro weiter existiert, die Geräte allenfalls flacher und leichter werden (SSD, keine CD/DVD). Beim Hype um Ultrabooks und dem Verkaufserfolg des Apple-Vorbilds dazu, MacBook Air, liegt es jedoch nahe, dass die Keilform sich auch bei der Profi-Reihe durchsetzen wird, zumal der kantig definierte Raum wegen Verlusts des Laufwerks-Innenlebens auch nicht mehr benötigt wird.

Daraus entsteht dann ein Design, das kantig und keilförmig zugleich ist, denn klar ist, dass die MacBook Pro nicht einfach nur eine größere MacBook-Air-Ausgabe sein werden, sondern schon auch mehr leisten müssen, um die luftige Mobilreihe anzuführen.

Der Designer Guilherme Schasiepen hat ein solches Konzept entworfen und als 3D-Modell gerendert. Schasiepen machte schon mit seinem Apple-Fernseher-Rendering Furore. Für sein Konzept des MacBook Pro 2012 nutzte er nun die Daten von 9to5Mac, ergänzt hat er sie um „Glas“-Tasten. Wofür auch immer diese sinnvoll sein sollen, die Mockups zeigen schön, wie man sich eine realistische Verbindung zwischen MacBook Air und modernisiertem MacBook Pro vorstellen kann. Die Bilder stellt uns Guilherme freundlicherweise zur Verfügung.

Weitere Bilder im Flickr-Photostream von Guilherme Schasiepen

Schwarz-weiße Vielfalt

Zusätzlich greift Schasiepen die Idee auf, die Geräte in Schwarz und Weiß auszuführen. Natürlich nicht von außen und insgesamt, sondern nur für den Nutzer, abhängig vom verwendeten Display. Das Hochglanz-Display, die Normalform für die jetzigen MacBook Pro, erscheint mit Glasplatte mit schwarzem Rahmen, schwarz sind ebenso die WiFi-Antenne bzw. Scharnier und Tastatur.

Die blendfreie Display-Version präsentiert Schasiepen wie bei den jetzigen MacBook Air im Aluminium-Rahmen, weiße Antenne/Scharnier und Tastatur ergänzen das Ganze zur helleren Gesamtversion.

Natürlich wäre die Wählbarkeit und Teilevielfalt hoch, aber angesichts der heutigen On-demand- und Just-in-time-Produktionsmöglichkeiten könnte das ein Feature sein, das die Herzen der Apple-Freunde und Neidisch-Hingucker höher schlagen lassen könnte. Oder was meint Ihr?

Bilder: Guilherme Schasiepen

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