MacBook Pro: Retina-Displays sind bereits verfügbar – und teuer

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Nachdem sich die Meldungen rund um MacBook Pro, MacBook Air und iMac in den vergangenen Tagen geradezu überschlagen haben, gibt es nun einige Zahlen rund um die vermuteten Retina-Panels, die ihren Weg in die mobilen Begleiter finden sollen. Der Aufpreis gegenüber den aktuellen Displays ist jedoch deutlich.

MacBook Pro: Retina-Displays sind bereits verfügbar – und teuer

Wie der DisplaySearch-Analyst Richard Shim gegenüber den Kollegen von CNET erklärte, sind die Displays für das 13″ und 15″ MacBook Pro bereits bei den asiatischen Herstellern verfügbar.

Für das MacBook Pro und MacBook Air mit 13,3″ bietet sich etwa ein Panel mit 2.560×1.600 Bildpunkten an, das 227 ppi aufweist. Der Preis: Statt 69 US-Dollar müsste Apple 134 US-Dollar seinen Lieferanten zahlen.

Beim 15″ MacBook Pro nannte Shim das Modell mit 2.880×1.800 Pixeln an, was umgerechnet 220 ppi ergibt. Für das aktuelle Panel mit 1.440×900 Pixeln zahlt Apple derzeit 68 US-Dollar, für das hochauflösende Retina-Modell sind 160 US-Dollar fällig. Für den iMac nannte er kein passendes Exemplar. Hier wäre eine Auflösung von 5.120×2.880 Pixeln nötig, sollte Apple die Retina-Anpassungen wie schon von iPhone und iPad bekannt fortführen.

Die Frage, die sich nun stellt ist, ob Apple den Preisunterschied an die Käufer weitergibt oder den Mehrpreis aus eigener Tasche zahlt und so die Preise der MacBooks auf dem aktuellen Stand hält. Beim neuen iPad hat Apple keine Preiserhöhung vorgenommen, obwohl sich sowohl Display als auch andere Komponenten des Tablets verändert hatten.

Shim sagte nicht von welchem Hersteller die genannten Displays kommen würden. Die wahrscheinlichsten Lieferanten sind Sharp, Samsung und LG Display. Beim neuen iPad kommen Panels von Samsung zum Einsatz, da die vergleichsweise neue IGZO-Technologie (Indium gallium zinc oxide) von Sharp noch nicht die von Apple gewünschte Qualität erreicht hatte.

Mitte April hatte Sharp angekündigt, dass man in der Lage sei hochauflösende Displays mit bis zu 32″ bei Auflösungen von 3.840×2.160 Pixel herzustellen.

(Bild: 9to5Mac)

Macbook Pro

  • von Flavio Trillo

    Wer es gern simpel und übersichtlich hat, wird mit WriteRoom bestens zurecht kommen. Das Textverarbeitungsprogramm für den Mac glänzt mit dezenter Zurückhaltung. Nichts soll von dem kreativen Prozess des Autors ablenken. Im Vordergrund stehen die Idee und das...

Weitere Themen: MacBook Air, iMac 2012


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