SATA-III-Fehler im MacBook Pro: Apple tauscht Geräte aus

Flavio Trillo
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Im aktuellen MacBook Pro wurden kürzlich Probleme mit der SATA 6 Gbit/s Schnittstelle festgestellt. Als Zwischenlösung wurde empfohlen, auf den (langsameren) SATA-II-Port des SuperDrive zurückzugreifen und diesen mit einer SSD zu ersetzen. Nun wird berichtet, dass Apple betroffene Geräte zurücknimmt. In einem Fall wurden sogar die Kosten für die 6G-SSD erstattet, damit Apple weitere Tests durchführen kann.

Die Probleme tauchten laut MacPerformanceGuide.com beim Einsatz eines SSD-Modells von OWC auf, konnten jedoch eindeutig auf einen Fehler im MacBook Pro zurückgeführt werden. Nach einigem langen Hin und Her erklärte Apple sich bereit, das Notebook zu tauschen. Außerdem habe man darauf bestanden, auch das Laufwerk zu ersetzen um dem Problem genauer auf den Grund gehen zu können.

Offenbar war die Schnittstelle, oder ein Teil des SATA 6 Gbit/s-Anschlusses fehlerhaft, so dass ein Tausch des Moduls bereits Abhilfe schaffen könnte. Eine Ursache scheint jedoch bislang nicht ausgemacht worden zu sein. Mit der OCW Mercury Pro 6G 240 GB SSD konnten in einem Test unter realistischen Bedingungen Transfergeschwindigkeiten von 469 (Schreiben), beziehungsweise 485 Megabyte pro Sekunde (Lesen) erreicht werden.

Weitere Themen: MacBook, Apple Watch Special Event 9. März 2015 – Liveblog

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