Audyssey Lower East Side: Mini-Klangwunder im Test

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Klein aber oho! Ausgelutschtes Motto — passt aber trotzdem. Diese beiden Racker haben es faustdick hinter den Ohren! Noch so eine abgehalfterte Phrase. Und erneut passt sie. Mit den Lower East Side Multimedia-Lautsprechern hat Audyssey etwas Erstaunliches geschafft. Auf kleinstem Raum gibt es richtig guten Klang.

Format und Design

Wer erinnert sich noch an die fürchterlichen, grauen Desktop-Lautsprecher, die neben dem 15-Zoll-Röhrenmonitor auf dem PC-Schreibtisch mit ausziehbarer Tastatur-Schublade ihr Dasein fristeten? Ihnen, so scheint es, hat man in der Design-Abteilung von Audyssey ein Denkmal setzen wollen.

Während anderswo auf schrill-transparente Tropfenformen gesetzt wird, hält man sich hier an das Wesentliche. Selbst auf einigermaßen überfüllten, chaotischen Schreibtischen finden diese Lautsprecher noch Platz. Damit haben sie den ersten Lackmustest des alltagstauglichen Multimedia-Zubehörs schonmal bestanden. Format: Praktikabel.

Ton-Zufuhr: Analog und digital

Die zwei schwarzen Kästchen werden durch ein Lautsprecherkabel miteinander verbunden, das sich im Lieferumfang findet. Außerdem verfügt der rechte Lautsprecher über einen Stromanschluss sowie einen optischen und einen analogen Eingang. Kein Bluetooth, kein AirPlay, doch das ist laut Hersteller für zukünftige Generationen geplant.

Im Inneren, verborgen hinter der unscheinbaren Kunststoff-Fassade, sitzt hauseigene Digitaltechnik. Audyssey ist nun nicht gerade weltberühmt für ihre Lautsprecher und Dock-Lösungen. Aber wer Denon- oder Marantz-HiFi-Geräte, Toshiba-Fernseher, Jaguar oder Land Rover kennt und schon einmal in einem IMAX-Kino gesessen hat, ist mit der Expertise des Unternehmens bereits in Kontakt gekommen.

Die Installation ist denkbar einfach. Nachdem beide Boxen miteinander verbunden sind, stöpselt man einfach die Audioquelle in eine der vorgesehenen Buchsen. Der Tongeber kann jedes erdenkliche Abspielgerät vom iPod über Spielekonsolen und Notebooks oder Desktop-Rechner bis hin zum AV-Receiver oder einem Apple TV sein.

Die Klangqualität: Blechdosen oder Wunderkinder?

Am Ende kommt es den meisten von uns nicht ausschließlich auf das Design an. Gut klingen müssen die neuen Lautsprecher außerdem. Wie bereits angedeutet, haben die Lower East Side Multimedia-Lautsprecher auch in dieser Kategorie keinerlei Schwierigkeiten. Sie müssen sich weder vor der Konkurrenz in ihrem Segment, noch den höheren Preisklassen verstecken.

Ausgewogene Klangcharakteristik und angenehme Bässe selbst bei niedrigen Lautstärken erfreuen die Ohren. Die müssen jetzt nur noch den Geldbeutel von der Sinnhaftigkeit einer solchen Ausgabe überzeugen. Dabei können wir leider nicht helfen.

Fazit

Die * sind klein, damit praktisch und platzsparend. Sie passen wunderbar zu Desktop-Rechnern, fühlen sich aber auch an Konsolen, Fernsehern oder mobilen Musikspielern wohl. Dank der einfachen Anbindung via Klinkenstecker oder optischem Kabel ist die Zahl der möglichen Tonquellen nahezu unbegrenzt.

Was die Klanggüte angeht, können sie durchaus mit höherpreisigen Modellen mithalten und auch die eine oder andere kleinere Standbox ausstechen. Für eine ernsthafte Konkurrenz zu großen Hifi-Lautsprechern fehlt ihnen das Volumen. Doch diesen Wettbewerb haben sie auch gar nicht im Sinn.

Trotz ihres vergleichsweise hohen Preises von etwa 200 Euro sowie einer mangelnden kabellosen Verbindungsoption steht die Kaufempfehlung!

Vorteile
+ Hervorragende Klangqualität
+ Platzsparendes Format
+ Zeitloses Design

Nachteile
- Kein Bluetooth oder AirPlay
- Vergleichsweise hoher Preis

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Weitere Themen: iPhone 4s, Apple TV, PlayStation 3, Xbox


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