Apples neue MacBook Pro-Modelle (Update)

Tizian Nemeth
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Nun sind sie da, die neuen MacBook Pro-Modelle: Äußerlich hat sich auf den ersten Blick nicht viel getan, aber auf die inneren Werte kommt es ja bekanntlich an. Apple präsentiert zwei neue Modelle mit 13 Zoll-Display, drei neue mit 15 Zoll-Display und ein neues großes 17 Zoll-Modell. Während die 15- und 17 Zoll-Modelle eine Akkulaufzeit von 8 bis 9 Stunden versprechen, sind es bei den 13 Zoll MacBook Pro-Modellen stolze 10.


Klein aber fein: Die neuen 13 Zoll-MacBooks

Erneut können sich Anwender zwischen zwei MacBook-Modellen* mit 13 Zoll-Bildschirm entscheiden. In beiden steckt ein Nvidia GeForce 320 M-Grafikchip, der laut Apple deutlich schneller arbeitet als der Vorgänger. Das kleinere MacBook Pro* hat einen 2,4 Gigahertz Prozessor und herstellerseitig vier Gigabyte Arbeitsspeicher und eine 250 Gigabyte Festplatte an Bord. Im leistungsfähigeren Modell* gibt ein 2,66 Gigahertz Prozessor den Takt an, vier Gigabyte Arbeitsspeicher und eine 320 Gigabyte Festplatte komplettieren das Modell. Bislang kosteten die Modelle 1149 Euro und 1399 Euro. Während das kleine Modell den Preis hält, kostet das größere 100 Euro mehr, mithin 1449 Euro. Die Batterielaufzeit liegt nun bei bis zu zehn Stunden im 13 Zoll-Gerät, das entspricht der Laufzeit des iPad.

15 Zoll: Mit Intel HD- und Nvidia-Grafik sowie Intel Core i5 und i7-Prozessoren

Auch bei den neuen 15 Zoll-Modellen* hat der Kunde erneut die Qual der Wahl, in allen steckt aber sowohl ein Intel HD- als auch ein Nvidia GeForce GT 330M-Grafikchip: Im kleinsten MacBook Pro dieser Modellreihe* hat Apple einen 2,4 Gigahertz Intel Core i5-Prozessor verbaut, die Daten finden auf einer Festplatte mit 320 Gigabyte Speicherkapazität Platz. Als Arbeitsspeicher verbaut der Hersteller von Haus aus vier (zwei mal zwei) Gigabyte. Bislang kostete das Modell 1599 Euro, nun muss man 1749 Euro hinblättern. Der Nvidia GeForce GT 330M-Chipsatz verfügt über 256 Megabyte Grafikspeicher.

Das mittlere Modell* hat einen 2,53 Gigahertz Intel Core i5-Prozessor, ebenfalls vier Gigabyte Arbeitsspeicher und eine 500 Gigabyte Festplatte. Der Nvidia GeForce GT 330M-Chipsatz verüfgt ebenfalls über 256 Megabyte Grafikspeicher. Das leistungsstärksten 15 Zoll-MacBook* unterscheidet sich vom mittleren Modell durch den 2,66 Gigahertz Intel Core i7-Prozessor und den Nvidia GeForce GT 330M-Chipsatz, der in diesem Modell 512 Megabyte Grafikspeicher adressiert. Während die Preise für die Vorgänger noch bei 1799 Euro beziehungsweise 2099 Euro lagen, gibt es die Modelle jetzt für 1949 Euro und 2149 Euro.

Auch dem 17 Zoll MacBook Pro* hat Apple einen neuen Prozessor verpasst: einen 2,53 Gigahertz Intel Core i5. Ab Werk hat das Gerät zudem vier Gigabyte Arbeitsspeicher und eine 500 Gigabyte Festplatte. Für den Vorgänger musste man noch 2299 Euro einplanen, das neue Modell gibt es hingegen für 2249 Euro. Auch das große MacBook verwendet sowohl einen Intel HD-Grafikchip als auch einen Nvidia GeForce GT 330M mit 512 Megabyte.

Automatischer Wechsel zwischen den Grafikkarten

Vorbei sind die Zeiten, bei denen sich der Benutzer eines portbablen Macs mit zwei Grafikkarten abmelden musste, um das richtige Modell zu wählen: das mit höherer Leistung oder das, das den Akku schont. Die neuen MacBook Pro-Geräte nehmen dem Anwender die Arbeit ab und wechseln automatisch zwischen den zwei Grafikprozessoren, dem Intel HD-Chip und dem GeForve GT330 M von Nvidia. Zwei Grafikchips stecken in allen 15- und 17 Zoll-Modellen, das kleine MacBook Pro muss weiterhin mit nur einem auskommen.

Neue Displays optional

Für die neuen MacBook Pro-Modelle mit 15 Zoll-Display lassen sich optional und gegen Aufpreis HD-Displays wählen. Während das Standard-Display lediglich 1440 auf 900 Bildpunkte auflöst, schaffen die HD-Bildschirme 1680 auf 1050 Bildpunkte. Die hochauflösende Display-Variante kostet in Glossy-Ausführung 90 Euro Aufpreis. 135 Euro müssen Käufer zusätzlich bezahlen, wenn sie sich für die matte Variante entscheiden.

Die Auflösung des MacBook Pro mit 17 Zoll-Display beträgt stets 1920 auf 1200 Bildpunkte. Die matte Variante kostet zusätzlich 45 Euro.

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