Design-Fehler in Intels Cougar-Point-Chipsatz könnte Einführung neuer Macs verzögern

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Ein Design-Fehler in Intels Cougar-Point-Chipsatz könnte die Einführung der nächsten iMac- und MacBook-Generation verzögern. Cougar Point sind die Chipsätze für Sandy Bridge, also die zweite Generation der Intel Core-Prozessoren, die in den neuen Macs zum Einsatz kommen sollen. Das Design-Problem soll dazu führen können, dass Serial-ATA-Ports nach einiger Zeit nicht mehr funktionieren.

Intel hat die Quelle des Problems mittlerweile erkannt und mit einem “Silizium-Fix” behoben. Allerdings hat das Unternehmen einige Chipsätze bereits an Hersteller ausgeliefert, seit dem 9. Januar waren auch einige Rechner mit Core-i5- und -i7-Prozessoren mit vier Prozessorkernen bereits im Handel erhältlich. Diese ruft Intel nun zurück, um sie gegen fehlerfreie Chipsätze auszutauschen.

Die ersten nicht fehlerhaften Chipsätze sollen dann Ende Februar bei Intel-Kunden ankommen, bis April soll die Produktion wieder in voller Geschwindigkeit laufen. Genau das könnte aber eine Verzögerung der nächsten Mac-Generation bedeuten: Gerüchten zufolge sollte die Auslieferung neuer MacBooks bereits kurz bevor stehe, neue iMacs sollten im März folgen können.

Intel erwartet für sich selbst durch das Problem Einbußen in Höhe von insgesamt 700 Millionen US-Dollar – die zu erwartenden Kosten für die komplette Reparatur- und Ersatz-Aktion.

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