Ein Grabstein für das MacBook

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Der Satz von Phil Schiller machte uns stutzig: “Mobilität, Preis und Leistungsstärke machen das MacBook Air zum ultimativen Alltags-Notebook” sagte der Marketing-Chef von Apple. Moment, ist nicht das weiße MacBook aus Plastik, das schon länger keine Aktualisierung mehr erfahren hat, das Alltags-Notebook? Was ist mit ihm?

Heute ging der Apple Store für ein paar Stunden offline, es kamen neue Mac mini, neue MacBook Air, das neue Betriebssystem Lion sowieso. Aber was kam überhaupt nicht mehr?

Einen Grabstein für das MacBook bitte.

Das klassische MacBook gibt es nicht mehr, Apple hat es aus dem Online Store entfernt. Ein Analyst hat kurz vorher ausgeplaudert, dass Apple den Händlern nicht mehr viele Exemplare versprochen hat. Die Lagerbestände nehmen schon seit ein paar Wochen ab.

Wer noch ein MacBook ohne die Zusatzsstoffe „Air“ oder „Pro“ haben möchte, muss sich also sputen. Schnell zu einem Händler gehen und eines der letzten Geräte holen, oder ein generalüberholtes Produkt aus dem Apple Store (849 Euro*) nehmen.

Das MacBook, es war fast noch der wohlbekannte Klassiker aus Schwarz/Weiß-Zeiten, wenngleich es in der letzten Ausführung ein paar Rundungen bekommen hat (Bild ganz oben links). Es hatte ein DVD-Laufwerk, wie es das MacBook Air nicht hat. Es hatte eine ordentliche Festplatte, statt wenige Gigabyte Flash-Speicher. Und es war der günstigste tragbare Apple-Rechner.

Die Interessentenschar dürfte sich dennoch in Grenzen halten, denn: Preislich wird das MacBook (ehemals 999 Euro) jetzt von der flachen Flunder MacBook Air unterboten, letzteres startet seit heute bei 949 Euro*. Zudem bestehen Air und Pro-Modelle aus einem schicken Stück Aluminium, das sich gut anfühlt und robust ist. Wirklich schöne Produkte. Und umweltfreundlich. Laut Apple ist es die umweltfreundlichste auf dem Markt erhältliche Notebook-Familie, das Unibody-Gehäuse ist aus höchst recyclebarem Alumium gefertigt.

Plastik in den gelben Sack.

Wenn es nach Apple geht, wird das neue MacBook Air also das “ultimativen Alltags-Notebook”. Wer aber ein tragbares Apple-Gerät mit Laufwerk und ordentlich Speicherplatz möchte, der muss ab sofort mehr Scheine auf den Tisch legen. In dem Falle kommt nämlich nur das MacBook Pro in Frage, das ab 1149 Euro* startet. Dieser Screenshot ist Geschichte:

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