Mac-Verkäufe nehmen stetig zu: Analysten optimistisch für Q2/2011

Flavio Trillo

Morgen Abend gegen 23.00 Uhr hiesiger Zeit präsentiert Apple seine Geschäftszahlen für das zweite Quartal 2011, das für das Unternehmen von Januar bis März lief. Vorab stellen diverse Analysten und Beobachter ihre Erwartungen für diese ersten drei Monate des Jahres vor. Daraus lässt sich unmissverständlich entnehmen: Apple verkaufte einen Haufen Macs, deutlich mehr, als im 2. Quartal 2010  und zwar vor allem dank der “stummen” Aktualisierung seiner MacBook Pros.

Die durchschnittlichen Wachstumsraten der Monate Januar bis März 2011 im Vergleich zum Vorjahr könnten sich in etwa 27 Prozent mehr Mac-Verkäufen niederschlagen, meldet Gene Munster von Piper Jaffray. Dabei haben die Ende Februar veröffentlichten neuen MacBook Pros dem Unternehmen im März ganze 47 Prozent mehr Verkäufe beschert. Demnach sollen zwischen 3,6 und 3,7 Millionen Macs den Besitzer gewechselt haben, etwa 800.000 mehr als im 2. Quartal 2010.

Bezüglich des iPod stellt Munster fest, dass im Vergleich zum Vorjahr ein Minus von etwa 8 Prozent zu erwarten sei. Damit würden die Verkaufszahlen von knapp 10,9 Millionen im 2. Quartal 2010 auf etwas über 10 Millionen sinken. Allerdings seien diese Schätzwerte ungenauer als die für Mac-Rechner, da die schwieriger zu verfolgenden internationale Verkäufe bei iPods einen größeren Anteil hätten.

Auf einem ähnlichen Niveau bewegen sich die Analysen von UBS Investment, die macnews.de vorliegen. Dort geht man von etwa 3,5 Millionen verkauften Einheiten aus. Die weiterhin starke Nachfrage nach dem neuen MacBook Air und seinen großen Brüdern, sowie der Verkaufsstart des CDMA-iPhone beim US-Anbieter Verizon seien Katalysatoren für ein gutes Quartal, so die UBS.

Apple wird morgen seine eigenen Zahlen präsentieren.Wie gewohnt bereitet macnews.de die Bilanz noch in der Nacht auf und bietet eine Analyse zum vergangenen Quartal.

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