MacBook Air im Test gegen Windows-Netbooks und Ultraportables

Florian Matthey
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Dass die neuen MacBook-Air-Modelle* deutlich schneller sind als ihre Vorgänger haben diverse Tests bereits bewiesen. Ein neuer Vergleich zeigt aber auch, dass die dünnen MacBooks auch die meisten Windows Netbooks und “Ultraportables” hinter sich lassen. Das Magazin PCWorld hat für den Test Windows 7 auf dem 11- und 13-Zoll-MacBook Air installiert.

Im Test mit dem Benchmarking-Tool WorldBench 6 und den Spielen Call of Duty 4 und DIRT 2 zeigten die Apple Geräte eine vergleichbar hohe Leistungsfähigkeit. Verglichen mit diversen leistungsfähigen Netbooks konnte sich das 11-Zoll-MacBook Air deutlich durchsetzen: Mit 74 Punkten lag das Gerät im WorldBench-Test deutlich über dem Durchschnitt in Höhe von 45 Punkten aktueller Netbooks, die PCWorld getestet hatte. Beim Test der 3D-Spiele, mit denen viele Netbooks überhaupt nicht zurechtkommen, war der Unterschied noch deutlicher: Das MacBook Air erreichte bei einer 1024-mal-768-Auflösung bei den höchsten Grafikeinstellungen immerhin 23 Bilder pro Sekunde.

Das 13-Zoll-MacBook Air haben die Tester wiederum mit aktuellen Windows-Ultarportable-Rechnern verglichen. Lediglich das Asus-Modell U33jc konnte in WorldBench 6 mit 103 Punkten einen noch etwas höheren Wert als die 90 Punkte des Apple-Rechners erreichen. Beim Test von Call of Duty 4 lag das MacBook Air mit 25 Bildern pro Sekunde bei den oben genannten EInstellungen sogar über dem Asus-Rechner, der 20,4 Frames erreichte. Das Ultraportable-Gerät Alienware MX11, das der Hersteller vor allem für gute Spiele-Leistung konzipierte, erreichte allerdings 41,8 Bilder pro Sekunde.

Insgesamt können sich die dünnen MacBooks also durchaus sehen lassen. Zu beachten sei allerdings, dass die Geräte deutlich teurer seien als die Windows-Konkurrenz – und dass die Batterielaufzeit des 11-Zoll-Modells weit hinter der von Netbooks zurückfalle.

Weitere Themen: Microsoft Windows, MacBook Air

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