MacBook Air: Mehr als 1,6 Millionen Verkäufe pro Quartal prognostiziert

Holger Eilhard
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Apples MacBook Air ist eines der wichtigsten Standbeine der gesamten Mac-Produktpalette. Schaut man sich die jetzt von J.P. Morgan genannten Zahlen bezüglich des Wachstums der vergangenen und kommenden Monate an, könnte es sehr wohl das wichtigste Standbein sein. So sollen im dritten Quartal 2011 923.000 MacBook Airs verkauft worden sein – eine Steigerung im Vergleich zum Vorjahresquartal um mehr als 800 Prozent.

Die Zahlen des J.P. Morgan Analysten Mark Moskowitz versprechen dem MacBook Air, welches die Ultrabook-Klasse der PC-Hersteller ins Leben gerufen hat, auch weiterhin rosige Zeiten in den kommenden Monaten. In den nächsten 12 Monaten, so Moskowitz, sollen bis zu 1,6 Millionen MacBook Air pro Quartal ihren Weg in die Einkaufstüten der Käufer finden.

Einen großen Anteil am Erfolg soll der Verkauf in China haben, welcher – verglichen mit dem Vorjahr – im dritten Quartal um 339 Prozent gewachsen seil soll. Wohlgemerkt handelt es sich dabei lediglich um das MacBook Air – der Verkauf der anderen Macs wuchs “nur” um 76,5 Prozent.

Der Großteil der MacBook-Air-Verkäufe findet mit 73,9 Prozent in den USA, Europa, dem Mittleren Osten und Afrika (EMEA) statt. Beachtet man die Zahlen des dritten Quartals, holt der ferne Osten aber mit großen Schritten auf. Laut Moskowitz habe der steigende Absatz von iPhone und iPad einen Halo-Effekt auf die Verkäufe der anderen Apple-Produkte.

Was die Ultrabooks angeht, sieht der Analyst bislang keine Gefahr für das MacBook Air. Die Preise müssten dafür zunächst unter 800 US-Dollar fallen.

In den vergangenen Monaten gab es wiederholt Gerüchte um ein 15-Zoll-Modell des MacBook Air. Im Hinblick auf den Erfolg der 11- und 13-Zoll-Variante wäre es keine Überraschung, wenn Apple ein weiteres Modell anbieten würde.

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