MacBook-Gerüchte: Kein weißes MacBook mehr - Light-Peak-Präsentation am selben Tag

Florian Matthey
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Schon morgen könnte Apple neue MacBooks vorstellen. Auch kurz vorher spekuliert die Gerüchteküche noch darüber, was sich verändern könnte: Angeblich soll Apple das weiße MacBook einstellen und nur noch MacBook-Pro-Modelle verkaufen. Gerüchten aus Asien zufolge könnte es neben neuen MacBooks auch neue iMac-Modelle geben. Auffällig ist auch, dass Intel am selben Tag seine neue Anschluss-Technologie Light Peak präsentieren will.

Light-Peak-Präsentation am selben Tag

Offiziell lädt Intel für den morgigen Donnerstag, also dem 24. Februar, nur zu einem Medien-Event ein, auf dem das Unternehmen eine “neue Technologie” besprechen möchte, die “kurz vor der Markteinführung” steht. Dass Apple neue MacBook-Pro-Modelle am selben Tag präsentieren soll, ist da vielleicht kein Zufall. Gerüchte um die Integration des neuen Anschluss-Standards in MacBooks halten sich schon seit Monaten. Dass morgen tatsächlich neue MacBooks erscheinen, ist angesichts der verlängerten Lieferzeiten im Apple Store* recht wahrscheinlich.

Details zu neuen MacBook

Die französische Website MacGeneration will wiederum Details zu den einzelnen Modellen erfahren haben. Zum einen werde Apple das weiße MacBook einstellen – wer sich ein kleines MacBook wünscht, soll sich dann zwischen 13-Zoll-MacBook Pro und den MacBook-Air-Modellen entscheiden. Die anderen Informationen decken sich mit den Gerüchten der letzten Tage: Alle MacBook-Pro-Modelle sollen etwas leichter werden und mehr Batterielaufzeit bieten, mit der Integration eines Core-i3-Prozessors verabschiedet sich auch das 13-Zoll-MacBook Pro aus der Core-2-Duo-Generation.

Das Display des 13-Zoll-Modells soll das gleiche wie das des 13-Zoll-MacBook Air sein und eine Auflösung von 1440 mal 900 Pixeln bieten. Außerdem soll es einen weiteren USB-Anschluss geben. Apple werde 16 Gigabyte SSD-Speicher für die Installation des Systems einbauen, daneben kann sich der Benutzer als Buil-to-Order-Option zwischen einer 320- und einer 500-Gigabyte-Festplatte oder 256 Gigabyte SSD-Speicher entscheiden. Der Preis für das Basismodell soll bei 1199 Euro liegen. Die Batterielaufzeit soll auf 12 Stunden anwachsen. Erstmals sollen sich Kunden außerdem auch beim kleinsten MacBook Pro für ein mattes Display entscheiden können.

Beim 15- und 17-Zoll-MacBook Pro sollen sich Kunden dazu entscheiden können, das optische Super Drive durch eine weitere SSD-Speichereinheit erweitern zu können, daneben gibt es wie beim 13-Zoll-Modell ein 16 Gigabyte SSD sowie eine Festplatte. Die Batterielaufzeit soll auf 10 Stunden steigen, die Auflösung des 15-Zoll-Modells werde Apple auf 1680 mal 1050 Pixel steigern. Die Preise für die Grundausstattung soll bei 1799 und 2449 Euro liegen – eine andere Quelle berichtete der Website, das 17-Zoll-Gerät werde 2499 Euro kosten.

Die Informationen der französischen Kollegen decken sich zum großen Teil mit denen, die MacTrast schon letzte Woche zu den neuen Geräten hatte. Die Website hatte allerdings auch vom Umstieg auf ein Liquidmetal-Gehäuse berichtet. 9 to 5 Mac zitiert derweil Quellen, dass Apple das weiße MacBook doch nicht einstellen werde.

Auch neue iMacs?

Die Website DigiTimes will aus ihren Quellen in Asien wiederum erfahren haben, dass Apple neben den neuen MacBooks auch neue iMac-Modelle vorstellen könnte.

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