MacBook Pro Air: Soll es so aussehen?

Ralf Bindel
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Designstudien von Apple-Geräten sind sowas von cool. In jedem Fall regen sie die Phantasie und die Wahrscheinlichkeitsrechner an – bei einigen erhöhen sie die Vorfreude. Das neue MacBook Pro soll wie ein MacBook Air werden – oder ein Zwischending.

MacBook Pro Air: Soll es so aussehen?

Die Spatzen pfeifen es von den Dächern: Apple wird die Attraktivität der Leichtigkeit des Seins bzw. luftigen Laptoppens auf die MacBook-Pro-Reihe übertragen.

Wie das Ergebnis aussehen wird, das weiß wie immer niemand. Wenn es aber so wird, wie der Entwurf von Designer Jørgen Langevad, dann könnte es mir gefallen. Nur ein blödes Glas vor dem Display und ein schwarzer Rand drumherum würde mich stören.

Logisch, dass Langevad das optische Laufwerk entfernt hat. Wird Apple garantiert bei einem MacBook Air 15 Zoll so handhaben.

Selbstredend, dass ein schneller Flash-Speicher, eine SSD, die mechanische Festplatte im neuen MBPA ersetzt. Ohnehin rüsten die meisten Speed-Junkies ihre Apple-MBP nach.

Das Display könnte ein OLED (wie das Super Amoled+ im Galaxy S2) oder ein sein. Die OLED sind sehr kontraststark und brauchen keine Hintergrundbeleuchtung, das spart auch Batterieleistung, dafür sind sie teuer. Ist auch beinahe egal, jedenfalls für die Studie. Allerdings: Wird es wie bei den jetzigen MacBook Pro hinter einer Glasfront verschwinden, wird es mir nicht gefallen.

Bei den MacBook Air liebe ich genau das: Der alu-farbene Rahmen und die deutlich weniger spiegelnden Oberflächen als bei den MacBook Pro. Langevad hat die Air-typische Einfassung in seinen Renderings berücksichtigt, leider mit einem schwarzen Rand wie bei den jetzigen MBP. Richtig gelungen scheint mir das Design nicht. Apple wird da etwas anderes hervorzaubern.

Zeitgemäß wird auch die Prozessor-Ausstattung sein: Eine Quadcore-CPU der Ivy Bridge-Generation von Intel ist ja wohl selbsverständlich, wenn das MBAP im Januar, quatsch, März erscheint. Vielleicht auch im Februar, kurz vor dem iPad 3, aber dann ohne Ivy, denn die stromsparenden 22-Nanometer-Chips werden erst für das zweite Quartal 2012 erwartet.

In jedem Fall wird das MBPA leichter werden. Leichter als das 15-Zöller-MBP mit 2,5 Kilogramm auf jeden Fall und selbst leichter als das 13-Zöller mit 2 kg. Langevad stellt sich 1,7 kg vor., bei um knapp 2 Zentimeter reduzierten Außenmaßen.

Der Hammer wird wie bei allen Air-Books die geringe Höhe des geschlossenen Geräts sein (Ja, wir wollen alle nur noch Ultrabooks). Ok, aufsteigend von knapp einem Zentimeter (9 mm) bis auf das etwa Doppelte (18,3 mm). Immerhin sechs Millimeter weniger als das buchrückendicke MacBook Pro.

Klar, dass mit stromsparendem Display und Prozessor auch der ohnehin verbesserte Super-Akku länger hält: Das iPad kann zehn Stunden? Gut, dann tippen wir auf siebeneinhalb Stunden.

Wie auch immer: Das neue MacBook Pro Air wird garantiert dünner, leichter und schneller – und in jedem Fall tres chic. Die Vorstellung von Designer Langevad gefällt mir jedenfalls schon mal. Was sagt Ihr? Und bitte ein paar Tipps zum Termin!

Bilder: Jørgen Langevad

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