MacBook Pro aufgerüstet: Zwei SATA III Ports in neuesten Modellen

Flavio Trillo
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Apple hat sich offenbar dazu entschlossen, neueste Chargen des jüngsten MacBook Pro aus dem Februar dieses Jahres mit zwei statt nur einem SATA-6G-Port auszustatten. Allerdings sieht es so aus, als sei die zweite, für den SuperDrive vorgesehene Schnittstelle für SSD-Laufwerke nicht zu gebrauchen – zumindest bei der 17-Zoll-Variante. Die Gründe für die stille Änderung bleiben rätselhaft.

Bei MacPerformanceGuide.com ist zu lesen, dass frische Geräte neuerdings mit zwei Schnittstellen von den Fließbändern rollen. Grundsätzlich ist es kein Problem, wenn der SuperDrive keine Hochgeschwindigkeits-Anbindung hat. Schließlich ist der Datenstrom aus dem Kombi-Laufwerk sehr viel geringer. Die Tatsache, dass man jetzt das Potential des Chipsatzes ausgenutzt und beide Schnittstellen als SATA-6G einsetzt, ist daher etwas mysteriös.

Einerseits benötigt kein aktuell und in näherer Zukunft absehbares Wechselmedium derartige Übertragungsgeschwindigkeiten. Andererseits bleibt abzuwarten, ob sich der zusätzliche Anschluss überhaupt mit entsprechend schnellen SSDs verwenden lässt. Eine mögliche Ursache für den Gesinnungswechsel findet man jedoch in der Beschreibung der Neuerungen, die der SATA-6G-Standard mit sich bringt.

Dort ist von einem neuen Stecker die Rede, der den Einsatz von Festplatten mit nur 7 Millimeter Einbauhöhe erlaubt. Aktuell ist der SuperDrive aus dem MacBook Pro 12,7 Millimeter dick, da ließe sich also noch einiges an Platz und Gewicht einsparen. Das MacBook Pro würde so ein schlankeres Profil erhalten und sich seinem schmalbrüstigen Cousin annähern, dem MacBook Air.

Denkbar wäre auch die Rückkehr des SuperDrive zum MacBook Air selbst, mit entsprechend dünnem Formfaktor natürlich.

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