MacBook Pro: Intels Cougar-Point-Probleme bringen nur kurze Verzögerung

Florian Matthey
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Offenbar ist auch Apple von Intels Chipsatz-Problemen betroffen – allerdings nur in geringem Ausmaße. Intel kämpft in diesen Tagen mit einem Design-Fehler des Chipsatzes Cougar Point für seine neuen Sandy-Bridge-Prozessoren. Die neuen MacBook-Pro-Modelle sollen sich dadurch aber nur um weniger als zwei Wochen verzögern.

Das Design-Problem betrifft vier der insgesamt sechs SATA-Anschlüsse des Cougar-Point-Chipsatzes – Nummer zwei bis fünf könnten nach einiger Betriebszeit ausfallen. Intel hat eine Lösung für das Problem in Form eines “Silizium-Fix”, muss den Fehler aber erst einmal bei allen schon ausgelieferten Chipsätzen beheben. Nummer null und Nummer eins der Ports sollen von den Problemen nicht betroffen sein, so dass Intel-Kunden, deren Rechner nur diese Ports einsetzen, gar keine Änderung vornehmen müssen.

Apple setzt mit seinen MacBook-Modellen ohnehin nur auf zwei SATA-Ports: Einen für die Festplatte, den zweiten für das optische Laufwerk. Dementsprechend sollen auch nur manche der neuen MacBooks Pro von dem Problem betroffen sein. Und auch bei diesen soll die Nachbesserung nur weniger als zwei Wochen in Anspruch nehmen.

Die neuen MacBook-Pro-Modelle sollen in wenigen Wochen erscheinen. Schon jetzt deuten schrumpfende Lagerbestände auf ein nahendes Update hin.

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