Neues MacBook um 20 Prozent schneller und mit deutlich verbesserter SSD

Florian Matthey
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Wie stark hat sich das neue 12-Zoll-MacBook im Vergleich zum Vorgänger aus dem letzten Jahr verbessert? Erste Benchmarks zeigen eine recht deutliche Leistungssteigerung des Prozessors – der aber immer noch keine Hochleistungen erbringt.

Neues MacBook um 20 Prozent schneller und mit deutlich verbesserter SSD

Anders als im MacBook Air, in dem Core-i5- und auf Wunsch auch -i7-Chips zum Einsatz kommen, setzt Apple beim 12-Zoll-MacBook auf besonders stromsparende Core-M-Chips. Im diesjährigen MacBook kommen die neuen Prozessoren der Generation „Skylake“ zum Einsatz, die auch tatsächlich eine spürbare Leistungssteigerung mit sich bringen: Die mittlere Ausstattung des MacBook mit 1,2-Gigahertz-Core-m5-Prozessor ist laut 64-Bit-Geekbench-Tests rund 20 Prozent schneller als das direkte Vorgängermodell.

Damit bleibt das MacBook aber weiterhin deutlich langsamer als andere aktuelle MacBooks: Der Geekbench-Wert in Höhe von knapp unter 3000 Punkten im Single-Core- und knapp unter 6000 Punkten im Multi-Core-Test ist etwas niedriger als der eines MacBook Air mit Core-i7-Prozessor aus dem Jahr 2013. Wer Prozessorleistung will, sollte daher eher zu anderen Macs greifen. Der Vergleich zum 2013er-MacBook Air hinkt allerdings insoweit, als dass das MacBook natürlich über einen besseren Grafikchip verfügt – dieser ist laut Apple im Vergleich zum Vorjahresmodell auch noch einmal um 25 Prozent schneller geworden.

In einem Punkt ist das neue MacBook seinem Vorgänger aber wirklich sehr deutlich überlegen: Die SSD ist um 80 bis 90 Prozent schneller als die des 2015er-Modells. Je nachdem, für welche Aufgaben der Benutzer das Gerät verwendet, kann sich das noch stärker bemerkbar machen als ein schnellerer Prozessor.

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