Sandy Bridge: Design-Fehler hemmt Verkäufe

Flavio Trillo
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Eigentlich stellt der Fehler in einer von Intel entwickelten Mikroarchitektur namens Sandy Bridge für die meisten Endbenutzer kein größeres Problem dar. Jedenfalls Laptops sind von dem Problem kaum betroffen, das eine von drei SATA-II-Schnittstellen ausfallen lässt. Dennoch zeigen sich jetzt die Auswirkungen der groß angelegten Rückruf-Aktion: Viele Kunden sind durch die Berichte über Sandy Bridge abgeschreckt und sehen vom Kauf ab.

Apples neue MacBook Pros haben noch rechtzeitig Ersatz-Chips erhalten, nur deshalb konnten sie wie geplant Ende Februar dieses Jahres in den Verkauf starten. Für alle anderen Hersteller werde sich die Situation Hardmac.com zufolge im Laufe des Monats April normalisieren. Bis dahin sollte Intel genug Nachschub produziert haben, um die fehlerhaften Module zu ersetzen und die Nachfrage zu bedienen.

Das für April oder Mai erwartete iMac-Update ist ebenfalls auf eine voll funktionstüchtige Sandy Bridge angewiesen. Im 27-Zoll Modell werden nämlich alle drei SATA-II-Ports für Festplatte, optisches Laufwerk und optionales SSD benötigt.

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