GIGATest: LOGIC EXPRESS 7

Leserbeitrag

(Alex.B) Einige von euch werden sich bestimmt noch an unseren GIGA HELP-MusikTag erinnern, den wir im vergangenen Jahr mit Apples "GarageBand" und dem iLife-Paket vorgestellt haben. Jetzt ist zwar eine neue GarageBand-Version seit der Keynote am Dienstag erhältlich, jedoch wollten wir dem Namen GIGA HELP wieder alle Ehre machen und dazu benötigen wir natürlich: MEHR POWER!! Im heutigen GIGATest geht es also um LOGIC EXPRESS 7, ein professionelles Musikwerkzeug aus dem Hause Apple!

GIGATest: LOGIC EXPRESS 7

Wer selber Musik am Rechner macht, wird beim Namen LOGIC bestimmt aufhorchen. Vor ein paar Jahren stand die Firma EMAGIC aus dem norddeutschen Raum mit diesem Produkt immer im direkten Konkurrenzkampf mit STEINBERG, die mit ihrer CUBASE Software ebenfalls in vielen professionellen und auch Heimstudios vertreten waren. Die Lager waren so ähnlich aufgeteilt wie auf dem Grafikkartenmarkt: Entweder ATi oder NVIDIA — also LOGIC oder CUBASE! Ich persönlich war immer schon ein LOGIC Fan. Vor langer, langer Zeit hatte ich mit der kleinen Version namens MICROLOGIC meinen ersten Sequenzer auf einem Windows-System gehabt (ja, ich gebe es zu — auch ich habe mal Windows benutzt), der auch richtige Noten darstellen konnte. Vorbei waren die Zeiten, als man die verschiedenen Töne nur mit kleinen, hässlichen Punkten darstellen konnte. Ein völlig neues Universum tat sich auf: Bewaffnet mit zwei Synthesizern, einem 19-Zoll-Modul und unzähligen MIDI-Kabeln konnte ich so auf mehreren Spuren meine Kompositionen mit unterschiedlichen Instrumenten digital einspielen. Mittlerweile gibt es LOGIC nur noch für Mac OS X, da EMAGIC von Apple aufgekauft wurde. Die findigen Entwickler in Cupertino haben mit der siebten Version eine wirklich hervorragende Software erschaffen, perfekt für OS X! Zwei Versionen sind erhältlich: Zum einen gibt es die “PRO” Variante und die “kleine” Version namens LOGIC EXPRESS 7! Die Oberfläche ist aber bei beiden Programmen identisch, und wenn man nicht gerade komplette Orchester-Partituren à la Hans Zimmer durch den Sampler jagt und auf seinem Rechner bearbeiten will, reicht die Express-Variante auch voll und ganz aus. Gerade für Besitzer eines PowerBooks ist die Express-Version gedacht: einfach ein USB-Keyboard anschließen und schon kann man beginnen.

Natürlich braucht man für mehrspurige Aufnahmen mit Samples, Software-Instrumenten und vielleicht auch noch Live-Einlagen die besagte “mehr Power”! Als Testsystem stand mir für mehrere Wochen deshalb ein Power Mac G5 (Dual 2 Ghz, 1 GByte DDR-SDRAM) zur Verfügung. Damit man auch einen guten Überblick behält, gesellte sich noch ein 20-Zoll-Apple-Cinema Display dazu. Zum Einspielen der Sounds benutzte ich die “Keystation 49e” aus dem Hause M-AUDIO, die direkt per USB mit dem Mac verbunden ist. Keine weiteren Einstellungen sind nötig, LOGIC erkennt sofort das Keyboard und sofort kann es losgehen. Vorbei sind die Zeiten der komplizierten MIDI-Setups, an denen man stundenlang herumschraubte. Wenn ich meinen Kollegen Hüseyin jetzt ärgern wollte, würde ich sagen: “typisch Apple eben” ;-)

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