Noch kein altes Eisen

Mit Mac OS 10.6 Snow Leopard hat Apple die Unterstützung für den PowerPC aufgegeben. Ältere Macs gehören deswegen aber längst noch nicht zum Sondermüll. Um auch aktuelle Software verwenden zu können, zeigen wir Ihnen, wie Sie den alten Mac wieder flottbekommen. Wir möchten Ihnen hier jedoch keine Hacks liefern, wie man Software-Installer manipuliert, damit zu hohe Systemvoraussetzungen umgangen werden können. Denn letztendlich hat man wenig Freude an Software, die auf einem betagteren Mac nur im Schneckentempo dahinkriecht.
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Schreiben, Rechnen, Präsentieren

Ab 139 Euro, Infos und Demo:
www.microsoft.com/germany/mac
Wenn man Dokumente aus den aktuellen Office-Versionen für Mac und PC weiterhin auf dem eigenen Mac-Veteranen öffnen und bearbeiten muss, kann man sich auch nach einer freien Office-Alternative umschauen.
Im Open-Source-Bereich existieren kostenfreie Lösungen. OpenOffice 3.1 wurde für PPC allerdings nie ins Deutsche übertragen. Erste Wahl ist hier der OpenOffice-Klon NeoOffice 3.0.2, den es auf Deutsch auch noch in einer Version für den PowerPC gibt. Unterstützt werden neben Word auch Dokumente aus Excel und Powerpoint. Nur eines wird immer wieder vergessen: Beim Sichern sollte man nicht blindlings ins native OpenOffice-Format speichern, sonst stehen Microsoft-Office-Anwender damit vor einem Problem. Im Sichern-Dialog sollte daher ein kompatibler Dateityp anstelle von .odt gewählt werden.
Kostenlos, Info und Download:
www.neooffice.org/neojava/de,
www.openoffice.org

genügt in der Praxis nicht. Man muss sich nur einmal einen der aufwendigen Übergänge im Präsentationsprogramm Keynote zu Gemüte führen, um einzusehen, dass für eine ruckelfreie Wiedergabe eine bessere Grafikkarte beziehungsweise schnellere CPU vonnöten ist. Bleiben Sie bei Ihrer vorhandenen iWork-Version, wenn Sie auf die Tabellenkalkulation Numbers vorerst verzichten können.
Info und Demo: www.apple.com/de/iwork
Wem es nur um das bequeme Bearbeiten von Text geht, der ist bei Bean gut aufgehoben.
Einen schlankeren Texteditor findet man am Mac wohl nicht. Die Software stellt allerdings keinen Ersatz für Word dar, denn dazu fehlen zu viele Funktionen. Redakteure freuen sich bei Bean über die permanent in der Statusleiste eingeblendete aktuelle Textmenge an Wörtern und Zeichen und den Vollbildmodus.
Kostenlos, Info und Download:
www.bean-osx.com


