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Surface Pro 3: N-trig Digitizer & Stylus im Video demonstriert

Peter Hryciuk
Surface Pro 3: N-trig Digitizer & Stylus im Video demonstriert

Microsoft hat sich mit dem Surface Pro 3 für einen N-trig Digitizer und damit gegen den bisher verwendeten Digitizer von Wacom entschieden. Während viele Nutzer die Entscheidung durchaus mit Sorge im Bezug auf die Funktionalität des Stylus betrachten, zeigt ein neues Video, wie gut der komplett neue Stift funktioniert. In verschiedenen Szenarien wird die Funktion und Genauigkeit demonstriert. Insgesamt soll die Bedienung damit fast wie auf Papier sein.

Das Surface Pro 3 bietet mit seinem 12 Zoll großen Display und einer höheren Auflösung von 2160 x 1440 Pixeln deutlich mehr Platz zum Arbeiten, Zeichnen und Schreiben. Erstmals hat sich das Unternehmen dabei für einen Digitizer von N-trig entschieden, der mit 256 Druckstufen arbeitet. Dazu hat man einen komplett neuen Stylus entwickelt, der aus Aluminium gefertigt ist und einige zusätzliche Funktionen besitzt. Besonders die Möglichkeit OneNote direkt mit einem Druck auf das Ende des Stylus zu starten, ist sehr praktisch. Das funktioniert auch direkt aus dem Ruhezustand. So lassen sich Notizen im Grunde ohne große Umschweife direkt umsetzen.

Insgesamt ist die Verzögerung bei Eingaben nicht vorhanden oder wenn dann nur ganz minimal. Der verbaute Digitizer nimmt die Eingaben des Stylus direkt an der Spitze an, so als ob man mit einem echten Stift schrieben würde. Um so mehr Druck auf den Stylus ausgeübt wird, um so dicker wird die Schrift. Selbst an den Rändern wird der Stylus durch den Digitizer noch ziemlich gut erkannt. Große Abbrüche sind zumindest in dem Video nicht zu erkennen. So lässt sich mit dem Stylus dann auch wunderbar schreiben. Gleiches gilt auch beim Zeichnen, wobei auch dieser Nutzer versehentlich mit dem Windows-Button an der Seite auf dem Startbildschirm zurückgebracht wird, als er diesen unbeabsichtigt berührt. Das Problem muss Microsoft noch in den Griff bekommen.

(Link zum YouTube-Video)

Insgesamt scheint die Entscheidung für einen N-trig Digitizer und die komplette Neuentwicklung des Stylus absolut richtig gewesen zu sein. Trotzdem müssen wir natürlich auch abwarten, wie gut der Stylus dann bei uns im Test funktioniert. Besonders für Nutzer, die nur Notizen oder Mitschriften in Vorlesungen oder Ähnlichem vornehmen wollen, scheint besonders das Modell mit Intel Core i3 für 799€ (Link zum Angebot) sehr attraktiv zu sein. Wer wirklich intensiv mit Programmen wie Photoshop arbeiten möchte, der wird zu den teureren Modellen greifen müssen – besonders weil es dort mehr Speicher gibt.

Was sagt ihr zum N-trig Digitizer und Stylus des Surface Pro 3?

Danke Ptolemäus

Weitere Themen: Tabtech.de News-Archiv, Microsoft

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