AMD und Samsung entwickeln gemeinsam Ultrathin-Notebooks

Matthias Schleif
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Während Käufer hadern und Hersteller sich dem Thema Ultrabooks nur widerwillig widmen, plant Samsung mit AMD diesen Weg konsequent weiter zu verfolgen. Wie die beiden Megafirmen jetzt auf einer “Round-Table”-Veranstaltung bekannt gaben werden spätestens zu Weihnachten mehrere Samsung Ultrathin-Books in den Handel kommen, die dann definitiv auf “Trinity” basieren.

AMD und Samsung entwickeln gemeinsam Ultrathin-Notebooks

Mit der “Trinity“-Plattform geht AMD noch einen Schritt weiter in Richtung System auf einem Chip, da sie die “Southbridge” neben Grafikkern und CPU auch noch mit integrieren. Auf jeden Fall wird das Ganze dann so klein, dass es eben auch in besonders dünne Notebooks eingebaut werden kann, die dann auch besonders leicht sein werden und so eben zur ersten Konkurrenz für Intels Ultrabooks werden sollen. Die noch auf 40nM-Fertigungstechnik basierende Brazzos-Plattform eignet sich zwar ebenso zum Einsatz in solchen Gehäusen, existiert aber schon länger und passt leistungsmäßig auch eher als Gegenpart zu den Netbooks. Für normale Notebooks hat AMD ja auserdem noch die A4, A6 und A8-Plattformen, die sozusagen die großen Brüder der Brazzos-Familie E350/450 und C50/60 darstellen.

In Zusammenarbeit mit Samsung sollen jedoch noch einige besondere Verbesserungen einfließen, die der koreanische Marktführer aus seinem reichen Erfahrungsschatz hinzusteuert. Das sogenannte “Max Screen”-Konzept steht dabei beispielsweise für besonders dünn gerahmte Displays, denen so sozusagen ein Zoll mehr Anzeigefläche zugute kommt. Beworben wird das Ganze zwar mit “14 Zoll im 13 Zoll-Gehäuse”, was natürlich Quatsch ist, von einer ziemlich kompakten Bauweise wird man wohl dennoch ausgehen können. Aus der gleichen “Ideenschmiede” – Samsung gibt immerhin mehr als 20 Milliarden US-Dollar jährlich für Forschung und Entwicklung aus – dürfte die Entscheidung für entspiegelte Displays stammen, die kontrast- und farbstärker als bisherige matte oder spiegelnde Modelle sind. Bereits im mittleren Preissegment würden die neuen Displays Helligkeitswerte bis zu 300cd/m² aufweisen, die heute eben nur bei höherpreisigen Notebooks verbaut würden.

In diesem Bereich ist natürlich eine Zusammenarbeit mit AMD nicht unbedingt nötig, bei der Verwirklichung einer möglichst sparsamen Akkuverwendung aber schon eher. Hauptziel sei dabei zwar schon auch die Optimierung der Laufzeit, noch eher geht es aber wohl darum, mit möglichst wenig Kapazität dennoch einen ganzen Arbeitstag gestalten zu können. Angestrebt werden also 8 Stunden.

Auch in puncto Gehäuse hat Samsung ein Ass im Ärmel: mit ihren “Durables” aus Aluminum und Glasfaser dürften sie konkurrenzlos günstig und stabil zugleich sein. Ab Herbst, respektive ab dem dritten Quartal, werden die Modelle dann wohl so nach und nach in unseren Läden landen, so dass Weihnachten 2012 die Auswahl bei ultraflachen Notebooks riesig sein wird, was uns Kunden ja nur entgegen kommen kann.

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