ASUS: Neue Zenbooks mit Geforce-Grafik und FullHD

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Ähnlich der Tabletmodelle von ASUS bekommen nun auch die Ultrabooks ein kleines “Prime” angehängt. Dass dieses auch für eine Verbesserung steht, zeigen die neuen Zenbooks für 2012, die ASUS gestern in München vorgestellt hatte. Den beiden Prime-Modellen wurde außerdem ein kostengünstiger kleiner Bruder zur Seite gestellt, das Zenbook UX32VD.

ASUS: Neue Zenbooks mit Geforce-Grafik und FullHD

Wie bei so vielen Updates dieser Tage geht es auch bei ASUS im Kern darum, die neue Prozessorgeneration von Intel einzupflegen. Ebenfalls wie alle anderen, versucht man die Gelegenheit zu nutzen und ein wenig für die eigenen Modelle zu *. Sinnvoller Weise tritt ASUS der Kritik an den bisher erhältlichen Zenbooks UX21 und UX31 (11.6 und 13.3 Zoll) entgegen und verbaut deutlich bessere, matte IPS-Displays mit FullHD-Auflösung, die übrigens gleichzeitig als Voraussetzung für die “Prime”-Benennung definiert wurden.

Die sogenannten ASUS Zenbooks Prime UX21A und UX31A zeichnen sich aber auch durch die ausschliessliche Verwendung von SSDs und das DualBand-WLAN-Modul aus, wie Computerbase schreibt. Der angesprochene kleine Bruder nennt sich Zenbook UX32VD und kann ein bisschen variabler, aber nicht so gut ausgestattet werden. Vor allem das Gehäuse aus Kunststoff, auf das die Aluschicht nur aufgetragen wird, könnte man fast schon als Paradigmenwechsel bezeichnen. Das UX32VD ist außerdem nicht ganz so flach und kann daher auch normale Magnetfestplatten aufnehmen.

Der Einsatz von SSDs ist am UX32VD aber offenbar nicht vorgesehen, das wird den Prime Zenbooks vorbehalten. Dagegen ist es diesem vorbehalten, mit einer Geforce-Grafikeinheit ausgerüstet werden zu können, genauer gesagt mit einem GT620M-Chip von NVidia. Unter Geforce-Unterstützung mag der ein oder andere etwas Stärkeres verstehen, als es die etwa auf Augenhöhe mit einer GT525 befindliche GT630M. Ein Geforce-Chip ist es also schon, wenn auch ein recht schwacher aus der “alten” Fermi-Produktion.

Statt den SSDs lassen sich beim UX32VD allerdings bis zu 24GB Flash-Speicher sozusagen als Cache verwenden, die so manchem auch für das komplette System genügen mögen. Auch beim Display des Plastikmodells bietet ASUS unterschiedliche Optionen an. Wer will – oder es bezahlen kann – kann auch hier das hochauflösende IPS-Panel bekommen. Alternativ müsste auf eins der in den älteren Modellen verbauten TN-Panels zurückgegriffen werden, die eben einen der Hauptkritikpunkte ausmachten.

Dennoch stellt ASUS insgesamt ein ganz interessantes LineUp auf die Beine. Das ist gottseidank auch nicht so umfangreich, wie jenes von HP, das ich gestern vorstellen durfte. Sollten die UX21A, UX31A und UX32VD halbwegs bezahlbar sein, wozu auf dem Presseevent noch keine Infos zu bekommen waren, könnte sich hier also direkt der erste, ernst zu nehmende Konkurrent für HP auftun. Weitere werden folgen, genau wie die Qual der Wahl.


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