Bis zu 75 Ultrabooks unterm Weihnachtsbaum

Matthias Schleif

Zu den bisher angeblich genau 26 Modellen, die es von der neuen Geräteklasse der Ultrabooks geben soll (wer zählt sowas?) gesellen sich bis Jahresende, was für gewöhnlich “bis Weihnachten” bedeutet, noch knapp 50 weitere hinzu. Diese Info hat Intel jedenfalls nun in einem seiner Blogs bekannt gegeben, aber auch von Samsung gibt es Neuigkeiten aus diesem Bereich.

Bis zu 75 Ultrabooks unterm Weihnachtsbaum

Sehr leicht, flach und dennoch für “richtiges Arbeiten” geeignet, das Ganze dann für Roundabout” 1000 US-Dollar, so klang die viel versprechende Ankündigung Intels bei Einführung der neuen Plattform, was sich langsam aber sicher auch bewahrheitet. Die Geräteklasse bleibt dabei natürlich genauso wenig auf einem Entwicklungsstand stehen, wie andere Systeme, sondern wird kontinuierlich gepflegt und mit Upgrades versehen.

So ist es denn auch kein Wunder, dass die meisten “Improvements” aus der neuen Ivy Bridge Architektur von Intel oder den aktuellen Kepler-Grafikkernen von Nvidia kommen werden. Man kann aber wohl auch damit rechnen, dass teils die Displays besser auflösen und höhere Helligkeitswerte bieten werden, an denen sich bis dato die meiste Kritik festmachte.

Die Firma Samsung bringt mal wieder alles unter einen Hut. Vermutlich aus der Erkenntnis heraus resultierend, dass sich 15 Zoll Notebooks eben immer noch am besten verkaufen, haben sie ein entsprechendes Modell aufgelegt. Nicht ganz zu Unrecht fragt auch das LaptopMag eingangs seines Tests des 15.6″ Samsung Series 9-Ultrabook: “is this the future of mainstream-notebooks?”

Wir glauben: ja. Doch bis dahin, vielleicht ja tatsächlich schon zu Weihnachten 2012, wird sich – zumindest bei den bisherigen Modellen – noch einiges am Preis tun müssen. Für eins der dann erhältlichen Topmodelle wird man aber wahrscheinlich wieder mindesten einen “Kracher” (altertümliche Bezeichnung für einen Tausend-Mark-Schein, steht heute für tausend Euro) berappen müssen. Andererseits werden die Hersteller aber versuchen, diese Art der Systeme den Kunden dadurch schmackhaft zu machen, dass sie möglichst in vielen Preisklassen etwas derartiges anbieten. Inwieweit das dann noch der Qualität entspricht, die man sich davon verspricht, wird sich zeigen. Für gute Hardware muss man jedoch auch zu Weihnachten gutes Geld bezahlen, aber Frau Merkel hat ja auch gesagt, wir müssen sparen, jetzt weiß ich wenigstens, wofür.

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