CES 2012: Compals Referenzdesign für Ultrabook-Tablets in der Videoübersicht

Matthias Schleif

Es gibt ja viele Gründe, an ein Zusammenwachsen der Geräteklassen der Tablets mit den Note-, Net-, oder Ultrabooks zu glauben, einen weiteren lieferte auf der vergangenen CES  in Las Vegas der Auftragsfertiger Compal mit seinem Referenzdesign eines Ultrabooks mit abnehmbarem Bildschirm. Das Tablet, daß man damit in der Hand hält, ist mit 13 Zoll zwar mehr als groß, aber das ist ja auch noch lange nicht das letzte Feature; im Gegenteil: das System ist nur so gespickt mit Sonderausstattungen.

CES 2012: Compals Referenzdesign für Ultrabook-Tablets in der Videoübersicht

Im Gegensatz zu , bei dem sich die Tastatur hauptsächlich als Standfuß für das passende Tablet eignet, stellt das Compal-Unterteil eher eine Art Docking-Station mit integriertem Keyboard dar. An diesem befinden sich nämlich diverse Anschlüße (USB, Ethernet, VGA, HDMI, Audio und Cardreader), wenngleich sich das eigentliche System natürlich hinter der Display-Einheit befindet. Innerhalb dieser werkelte auf dem Messemodell noch eine Sandy Bridge CPU, die bis zur Markteinführung im kommenden Herbst aber mit einem aktuelleren Ivy Bridge Prozessor ersetzt werden soll. Ebenfalls ersetzt wird dann aller Voraussicht nach auch das aktuell vorinstallierte Windows 7 Betriebssystem, natürlich mit Windows 8.

Neben den weiteren Ausstattungsmerkmalen des Tablets, zu denen eine Webcam, ein USB3.0-Slot, ein UMTS-Modem, ein MicroHDMI-Ausgang und noch ein paar andere Annehmlichkeiten gehören, fällt vor allem das geringe Gewicht von nur 800 Gramm auf.

Induktionsladung
Der Ober-Mega-Clou an Compals Neuvorstellung ist aber die berührungslose Stromübertragung, mit der man ein neben den Rechner gelegtes Smartphone – beziehungsweise dessen Akku – gänzlich ohne jedes Kabel wieder aufladen kann. Bei entsprechend kurzer Distanz wird das Telefon vom PC erkannt und angemeldet, so dass der Anwender die Möglichkeit zum Starten und Stoppen der Akku-Aufladung hat. Diese Induktionsladefunktion, die bisher lediglich einige wenige Hersteller per speziellen Zusatz-Gadgets anbieten, wird also erstmals in einem ernsthaften Computer erhältlich sein. Ob die Akzeptanz dieser Technik dadurch ein marktrelevantes Volumen erreicht, hängt sicher nicht zuletzt von den Auftraggebern Compals ab, die aus Kostengründen darauf verzichten könnten. Hoffentlich treiben die Hersteller es mit dem “Abspecken” nicht zu weit, sonst sehen wir am Ende wohl wieder so einen Flop wie .

Was haltet ihr von Hybriden? Könntest Du Dir sowas vorstellen zu nutzen, oder sagst Du schon nein, weil es Tablets ähnelt? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare!

 

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