Ultrabooks - ASUS peppt die Serie auf

Matthias Schleif

Nahezu ohne Preisaufschlag, jedoch mit besseren Displays und natürlich aller Voraussicht nach mit Ivy Bridge Prozessoren ausgestattet, das ist im Kern die Verbesserung, die ASUS seinen Zenbooks zu Gute kommen lassen will. Das entspricht einerseits dem, was auch andere Hersteller auf den letzten Messen so angekündigt haben, doch ASUS scheint nun Nägel mit Köpfen zu machen.

Ultrabooks - ASUS peppt die Serie auf

Wie die für gewöhnlich recht gut unterrichteten Kollegen von the verge berichten, stünden die überarbeiteten Versionen der ASUS Ultrabooks wohl schon in den Startlöchern, wenngleich aus dem genauen Datum ein ähnliches Geheimnis gemacht wird, wie aus dem Veröffentlichungsdatum der Ivy Bridge Prozessoren bei Intel. Wie gehabt wird man aus drei Prozessorvarianten wählen können, die allesamt mit einem “U” am Ende bezeichnet werden (i3-3227U, i5-3317U und i7-3517U) und Taktraten bis zu 3GHz aufweisen. Die als “ultra-sparsam” geltenden U-Versionen der ersten Serie haben allerdings seinerzeit nahezu niemanden überzeugt, so dass vielleicht auch für die neue Serie mit nicht ganz so exorbitanten Leistungswerten zu rechnen sein könnte.

Einem ganz entscheidenden Kritikpunkt, der den Ultrabooks so nachhängt, hat sich ASUS aber ebenfalls speziell gewidmet: den Displays. Hier wird man in Zukunft nicht nur aus matt oder glossy, sondern auch aus FullHD und “kleineren Auflösungen” wählen können. Das FullHD-Display, bei dem es sich um ein sogenanntes IPS-Panel handelt, kommt (natürlich) nur im UX31 zum Einsatz und kostet (natürlich) einen entsprechenden Aufpreis.

Darüber hinaus hat ASUS an der Akkulaufzeit geschraubt und eine von unten beleuchtete Tastatur mit verlängertem Tastenhub für die Zenbooks* entworfen. Dazu wird ein weiterer USB-Slot von 2.0 auf 3.0 aufgerüstet werden, so die Quelle, ohne insgesamt die Bauform, die Größe oder das Gewicht zu verändern.

Sollten sich die U-Varianten der kommenden iCore-Generation also als ähnlich schwach erweisen, wie diejenigen U-Versionen der ersten Generation, wäre es schade drum und man hätte ASUS vielleicht zu etwas anderem raten können. Davon ausgehend, dass dem nicht so ist, darf man sich wohl erneut auf die schöne neue Ultrabook-Welt freuen.

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