Ultrabooks - Erste Bilder von Acers Ultrabook (mit BT4.0)

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Die grosse Spanne bei den kleinsten und leichtesten Notebooks zwischen gut aber teuer und lahm aber billig ein wenig zu verringern stellte Intel zusammen mit ASUS bereits auf der Computex im Januar das Ultrabook vor. Entgegen bisheriger Verlautbarungen plant natürlich auch Acer ein eigenes Modell, von dem nun erste Bilder und Specs aufgetaucht sind.

Ultrabooks - Erste Bilder von Acers Ultrabook (mit BT4.0)

Kleine, sehr leichte und flache Notebooks liessen sich also bisher recht einfach in die genannten Kategorien einteilen, lässt man das MacBook Air mal weg. Dies wurde den Kunden nicht zuletzt durch die Netbooks recht eindringlich eingebläut, wovon es eben noch immer nicht ein einziges in “schnell” gibt. Noch vor dem Weihnachtsgeschäft sollen die ersten, hauptsächlich in 13.3 Zoll gefertigten Ultrabooks in den Handel kommen, die “erstmals leistungsstarke CPUs auf kleinstem Raum für weniger als Tausend US-Dollar möglich machen” (laut ). Mit den auf der aktuellen SandyBridge-Technologie beruhenden ULV-Prozessoren (Ultra Low Voltage) will Intel die Lücke schließen, die die bisherigen CULV- (Celeron ULV) und Atom-CPUs eben nicht schliessen konnten.

Sobald diese Plattform halbwegs etabliert ist werden sich voraussichtlich wieder alle Hersteller darauf stürzen und ein eigenes Modell auf den Markt bringen. Beim taiwanesischen Hersteller Acer scheint man schon einen Schritt weiter zu sein, wie die bei Sohoa geleakten Bilder zeigen. Ausser, dass das “Aspire 3951″ getaufte Modell sehr schick aussieht, soll es nur 13mm stark und 1,4 Kilogramm schwer sein, vermutlich ohne Akku. Eine SSD statt einer HDD wird nach bisherigen Informationen jedoch lediglich als Option zur Verfügung stehen, die Verwendung einer Core-i-CPU sowie des QS67-Chipsatz von Intel gelten dagegen als sicher.

Viel mehr Infos sind denn auch schon nicht bekannt. Die auf den Fotos sichtbaren Anschlüsse sind leider kaum zu identifizieren: neben einem vermuteten “DisplayPort oder HDMI-Anschluß” sind nur die 3,5mm-Audiobuchse und ein SD-Kartenslot klar erkennbar. Der Rest der Anschlüße soll sich auf der Rückseite befinden. Dazu gibts die Angaben 6 Stunden Akkulaufzeit und 30 Tage Stand-By-Zeit sowie eine angebliche Aufwachzeit von 1,7 Sekunden aus dem Stand-By. Die geleakte Info, dass auch allerneueste Bluetooth-4.0-Technik zum Einsatz kommt, mag ja noch stimmen. Dass das Touchpad am Ende tatsächlich so gross ausfallen wird, wie es auf den Bildern scheint, bezweifel ich aber ein wenig. Genauso wenig wird das Gehäuse aus Aluminium sein, wie unsere Kollegen von Hartware.net fabulieren, sondern möglicherweise mit einem Aludekor beklebt, aber seis drum… es wäre schliesslich nicht das erste Mal dass Acer mich postiv zu überraschen weiß.

Wie denkt ihr über das Ultrabook-Konzept? Sind 800 bis tausend Euro wirklich günstig genug, Dich zum Kauf eines schicken Notebooks zu bewegen, oder sagst Du Dir: “ich spiel ja eh nur Handyspiele, was soll ich mit dem Kram?”

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