Ultrabooks - Preiskampf zwischen Apple und Intels Ultrabook-Partnern

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Seit einigen Wochen sind die ersten Ultrabooks, also die PC-Konkurrenz zu Apples MacBook Air, im Handel erhältlich. Doch die PC-Hersteller haben es schwer, die Preise auf ein für den Kunden interessantes Niveau zu senken. Das Ziel für Intel ist es, dass Ende 2012 40 Prozent der Consumer-PCs Ultrabooks sein sollen. Ein mutiges Ziel.

Ultrabooks - Preiskampf zwischen Apple und Intels Ultrabook-Partnern

Intels Marketingchef Navin Shenoy für den asiatischen Raum sagte gegenüber Reuters, dass sich die Preise der Geräte nach unten bewegen müssen. Nach Schätzungen der Analysten müssten die Ultrabook-Preis auf das von Notebooks bekannte Niveau von rund 699 US-Dollar fallen. Ein kürzlich vorgestelltes Acer-Ultrabook liegt bei 899 US-Dollar.

Shenoy sagte, dass sich der Preis irgendwann in diesen Regionen einpendeln wird, es aber einige Zeit dauern könnte bis das erreicht sei. Intel allein könne an den Preisen nicht viel ändern. “Selbst wenn wir unsere Chips verschenken würden, könnten wir den gewünschten Preis nicht erreichen”, so Shenoy. Es muss eine stärkere Zusammenarbeit zwischen Intel und den anderen Lieferanten stattfinden, um die Preise zu senken.

Vor einigen Wochen gab es bereits Meldungen, dass Intels Partner nur sehr langsam in das Ultrabook-Geschäft einsteigen wollen.

Eine positive Nachricht für die Ultrabook-Preise dürfte sein, dass sie unabhängig von den steigenden Preisen für klassische Festplatten sind. Ultrabooks verwenden in der Regel SSDs und keine rotierenden Magnetscheiben.

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