Ultrabooks – Roadmap zeigt erste Ultrabooks von ASUS, Acer und Lenovo schon zu Weihnachten

Ultrabooks, ein Konzept besonders kleine, flache und dennoch leistungsstarke Notebooks für weniger als tausend US-Dollar anbieten zu können, rückt seiner Verwirklichung langsam näher. Wie Intel auf einem eigens einberufenen Symposium verlautbaren ließ, seien mindestens Acer, Asustek und Lenovo in die Entwicklung involviert, deren erste Früchte im kommenden Weihnachtsgeschäft geerntet werden sollen.

Ultrabooks – Roadmap zeigt erste Ultrabooks von ASUS, Acer und Lenovo schon zu Weihnachten

Bereits am letzten Donnerstag hatte die Venture Capital Abteilung des Intel-Konzerns einen 300 Millionen US-Dollar starken Fonds aufgelegt, aus dem die künftige Entwicklungsarbeit der Ultrabooks finanziert werden soll. Die Roadmap für die “höchstens zwei Zentimeter dicken und dennoch leistungsstarken Notebooks, die zudem weniger als tausend US-Dollar kosten” sollen, steht zwar schon längst fest, aber diesen mangelt es wohl noch an einigen Kleinigkeiten, beispielsweise im Plattformdesign. Außer, daß Apple bereits mit kräftigem Gegenwind bis hin zu komplettem Plattformwechsel gedroht hat, sei man speziell mit den Akkulaufzeiten und Speicherkapazitäten noch nicht so weit wie erwartet, das Konzept steht aber auch noch aus einem anderen Grund auf der Kippe.

Wie Intel selbst das sieht, könnt Ihr in diesem Werbevideo sehen:

Zumindest einige Vertreter der genannten Firmen Acer, ASUS und Lenovo, die zwar nicht ausschließlich, aber wohl vorzugsweise in die Weiterentwicklungen einbezogen werden sollen, äußerten sich kritisch bezüglich der Preisgestaltung. Intel müsse ihnen da wahrscheinlich etwas mehr entgegen kommen, sonst könne der avisierte Herstellungspreis von 800 US-Dollar kaum gehalten werden. Obwohl Acer und ASUS schon eigene Prototypen gezeigt (ASUS) beziehungsweise geleakt (Acer) haben, wird es also wohl mal wieder ein paar Zwischenstufen bis zum endgültigen Ultrabook geben.


Zunächst, also solange die nächste Prozessorgeneration IvyBridge noch nicht zur Verfügung steht (voraussichtlich 2Q2011), kommen die Stromsparvarianten (ULV) der zweiten iCore-Generation zum Einsatz, also die aktuelle SandyBridge-Reihe. Für ein weiteres Jahr danach kündigt Intel dann die Vollendung des Konzepts mit den noch kleineren (14 Nanometer) Haswell-CPUs an, die gegenüber heutigen nur noch etwa 50 Prozent Strom verbrauchen würden.

Wie seht ihr das? Wäre euch ein aktuelles Notebook dieser Bauart auch mit weniger Power genug, das schließlich schon für etwa 600 Euro erhältlich wäre? Oder wartest Du lieber noch ein, zwei Generationen oder sogar auf den großen Wurf von AMD/ATI im Notebookbereich? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare!

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