Canary: Nie war Sicherheit so schick

Flavio Trillo
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Bei der Verbreitung von Haussicherheitssystemen bleiben wir wohl an dem sperrigen Wort hängen. Jedenfalls lässt sie zu wünschen übrig. Vereinzelte Gadgets und teure Spezialanfertigungen bilden die Ausnahme. Vielleicht ändert sich das mit Canary.

Canary: Nie war Sicherheit so schick

Wenn sich der Erfolg eines Produktes an der Menge Geld messen lässt, die Internetuser beim Anblick desselben in Richtung Monitor schleudern, dann ist Canary wohl auf dem richtigen Weg. Bei Indiegogo, einer Crowdfunding-Plattform, waren 100.000 US-Dollar als Finanzierungsziel angesetzt. Bis heute sind fast 460.000 Dollar eingegangen.

Noch immer kann man einsteigen und sich für 199 Dollar (entspricht aktuell etwa 150 Euro) ein solches Gerät sichern. Geschätztes Lieferdatum: Mai 2014. Crowdfunding ist nichts für Ungeduldige. Aber was ist das Canary eigentlich und warum sind die Menschen so begeistert davon?

Die Stimmen in der Presse überschlagen sich mit Lob. Und tatsächlich scheint es dem Hersteller gelungen, einfache Bedienung, umfangreiche Funktionen und ansehnliches Äußeres zu vereinen. Ganz im Stil der Produkte eines anderen Herstellers, der wohl auch bei vielen potentiellen Kunden hoch im Kurs steht.

Apple hat aber offenbar nicht nur bei der Produktphilosophie Pate gestanden. Sogar das Äußere erinnert, bei zusammengekniffenen Augen, entfernt an das des Mac Pro. Aber sei’s drum. Das Promo-Video verspricht: Zu Hause passt Canary auf, die Kamera überwacht den Raum, auch Nachts, ein Mikrofon lauscht. Gleichzeitig werden Temperatur, Luftfeuchtigkeit und -qualität gemessen.

Unterwegs kontrolliere ich via Smartphone-App, ob alles in Ordnung ist. Dabei kann ich einzelne Sensoren ein- und ausschalten, mich bei Bewegung sofort alarmieren lassen und bei Bedarf eine Sirene aktivieren. Insgesamt eine Mischung aus heimischer Drinnen-Wetterstation (so etwas hatten wir doch kürzlich schon mal- ach ja: Netatmo!) und Überwachungssystem.

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