US-Wahl 2012: Google-Wahlprognose und aktuelle Umfragen

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Am 6. November entscheidet sich, ob Barack Obama eine zweite Amtszeit im Weißen Haus verbringt, oder Mitt Romney neuer Präsident der Vereinigten Staaten wird. Die Umfragen und auch die Google-USA-Prognose sehen ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den Kontrahenten der US-Wahl 2012 voraus.

US-Wahl 2012: Google-Wahlprognose und aktuelle Umfragen

US-Wahlprognose von Google

Google hat eine eigene Übersichtsseite zur US-Wahl 2012 eingerichtet, auf der die aktuellen Nachrichten einlaufen und einige Statistiken abgerufen werden können. Die “Prognose” bezieht sich auf das Suchvolumen der beiden Kandidaten, zeigt also die Anzahl der Google-Suchen, in denen “obama” oder “romney” vorkommen. In den letzten Tagen vor der Wahl liegen die Kontrahenten nahezu gleichauf:

Das Suchvolumen ist naturgemäß keine Wahlentscheidung, kann aber als Hinweis auf die Popularität gelesen werden. Google Trends bietet hier noch weitere Auswahlmöglichkeiten auf die einzelnen US-Staaten und die Art der Suche, sowie eine Verknüpfung mit Schlagzeilen. Neben dem Suchvolumen der Kandidaten liefert Google auch die Anzahl der News-Erwähnungen und Youtube-Videoaufrufe.

US-Wahl 2012: Aktuelle Umfragen

Auch die aktuellen Umfragen sehen ein Kopf-an-Kopf-Rennen ums Weiße Haus voraus. Mitt Romney konnte sich in den Wochen vor den USA-Wahlen immer weiter an Barack Obama herankämpfen, lag nach den Presidential Debates schließlich in einigen Erhebungen vorne. Nun scheint der amtierende Präsident wieder einen leichten Vorsprung zu haben. Der Polltracker von Talking Point Memo visualisiert die relevanten Umfragen in einer Kurve:

Die englische Wikipedia bietet einen Überblick über die US-Wahl-Umfragen, noch aktueller ist die Election-Projection-Seite, die jeden Tag die neuesten Ergebnisse (national und für die Einzelstaaten) zusammenfasst.

Die gesamt-amerikanischen Umfragen sind aber nur bedingt geeignet, den Wahl-Ausgang vorherzusagen – denn der US-Präsident wird ja nicht direkt gewählt. Nach dem amerikanischen Wahl-System ist sogar ein Präsident denkbar, der landesweit weniger Stimmen erhält als der Gegenkandidat. Die Delegierten jedes einzelnen Bundesstaats stimmen geschlossen für die Partei, die in ihrem Staat gewinnt. Daher ist für eine Wahlprognose das Votum in den Bundesstaaten entscheidend. Electoral Vote oder auch die Süddeutsche Zeitung zeigen auf einer USA-Karte, welche Staaten nach den neuesten Umfragen wie abstimmen würden, und wie dann das Gesamtergebnis aussähe.

Für die Wahlnacht empfehlen wir die Sonderseite von Google zur US-Wahl, wo die neuesten medialen Berichte einlaufen werden. Die unabhängige P2012-Seite hat die Einzelergebnisse der Bundesstaaten oft schon schneller und genauer als die News-Networks. Green Papers zeigen in einer Tabelle, wann in welchen Staaten die Wahllokale schließen, und die deutsche Seite wahlrecht.de hat nicht nur eine ausführliche kommentierte Linksammlung zur US-Wahl, sondern liefert auch eine grafische Übersicht.


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