Bondage Fairies: Weltweite Schnitzeljagd nach USB-Sticks ab sofort

Peer Göbel
Bondage Fairies: Weltweite Schnitzeljagd nach USB-Sticks ab sofort

Die schwedischen 8Bit-Dance-Punks der Bondage Fairies veranstalten ab heute eine weltweite Schnitzeljagd – in Städten von New York bis Berlin, Barcelona bis St. Petersburg wurden digitale Informationsfetzen auf USB-Sticks versteckt.

Wobei auch nicht einfach USB-Sticks herumliegen, sondern die Stockholmer folgen dem “Dead Drop“-Projekt des Künstlers Aram Bartholl, der 2010 damit anfing, Sticks im öffentlichen Raum in Mauern zu versenken, sodass man seinen Laptop da anschließen kann, den Stick aber nicht mitnehmen – und dem inzwischen viele eingemauerte Datenträger gefolgt sind, als eine Art öffentliches Filesharing-Netzwerk.

dead drop
Die Bondage Fairies haben nun in 17 Städten Daten auf “Dead Drops” hinterlassen, die genaue Liste findet sich auf ihrer Homepage. Wer sie findet und auf der Aktions-Seite hochlädt, bekommt Fame und zum Schluss den Gratisdownload des Songs, der sich aus den einzelnen Teilen zusammensetzt. In Berlin müsste also beispielsweise einfach jemand die Mariannenstraße runtergehen und Ecke Skalitzer den USB-Anschluss in der Mauer anzapfen.

Das ganze passiert im Vorfeld des neuen, dritten , das am 20.1. erscheint – wieder voll mit extrem tanzbaren Gameboy-Tunes, diesmal mit echtem Schlagzeug und passenderweise auf dem Hamburger Party-Label Audiolith. Unten der Album-Teaser, und zur Schnitzeljagd geht es hier.

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