In Gedenken an Jon Lord – der Deep-Purple-Pianist stirbt mit 71

von

Jon Lord war DER Rock-Keyboarder. Okay, da gab’s noch den von den Doors, aber das war’s dann. Und jetzt war’s das für den Deep-Purple-Veteranen. Gestern ist er im Alter von 71 Jahren an einer Lungenembolie gestorben, nachdem er monatelang mit dem Bauchspeicheldrüsenkrebs gekämpft hatte. Mit Deep Purple erfand er die Rockmusik.

In Gedenken an Jon Lord – der Deep-Purple-Pianist stirbt mit 71

Wann immer eine Hammond-Orgel heiß läuft oder ein Leslie durchdreht, Jon Lord lieferte die Blaupause dafür. Natürlich erscheinen heute die ausladenden Kompositionen wie aus einer anderen Zeit, und das waren sie ja auch. Die Rockmusik brach gerade aus den 3-Minuten-Popsongs aus und erkundete neue Gebiete bis hin zu Konzeptalben und zur Rock-Oper. Daran hatte der Brite maßgeblichen Anteil, mit dem “Concerto for Group and Orchestra” (1969) oder dem mehrteiligen “April”-Meisterwerk vom dritten, selbstbetitelten Deep-Purple-Album (1968). Mit der Band stieß er die Tür auf für Heavy Metal und allen Hardrock und Progrock, der folgen sollte, mit den gemeinsam geschriebenen Songs wie “Smoke on the Water” oder “Highway Star”. Danke. “See the blind man / shooting at the world. And wait for the ricochet”.

via

Folge uns auf Facebook, Twitter oder Youtube. So bist du immer auf dem neuesten Stand.

Kommentare zu diesem Artikel

Neue Artikel von GIGA GAMES

Anzeige
GIGA Marktplatz