Die besten Musik-Videos 2011 – Top 15 der essenziellen Clips des Jahres [Top-Liste]
Das Jahr 2011 hielt einige tolle Musikvideos bereit. Wir werfen den Blick zurück und präsentieren unsere Top 15: Die besten Musik-Videos 2011. Dabei haben es uns insbesondere die Kurzfilm-formatigen Sachen angetan, und natürlich witzige Remakes sowie Konzept-Clips.
Für euch gehören da dringend noch andere Videos rein? Dann schreibt uns in den Kommentaren.
15. Foo Fighters – Walk
Dave Grohl hasst Staus, die Bush-Regierung, Golfspieler und Coldplay – hier nachzusehen, in “Falling Down”-Manier. Mit Verhaftung am Ende.
14. M83 – Midnight City
In einer 2011er-Liste darf dieser Ohrwurm nicht fehlen: Das französische Elektro-Projekt M83 liefert bei “Midnight City” zwar keine Hookline, aber ein Synthie-Riff, das zum Instant Classic wurde. Das Video mit den telepathisch begabten Kids tut sein übriges.
13. R.E.M. – We All Go Back Where We Belong
Der Abschiedsgruß von R.E.M., die sich ja in diesem Jahr aufgelöst haben – mit einem Konzeptvideo mit Kirsten Dunst.
12. Best Coast – Our Deal
Hier führte Drew Barrymore Regie und entwirft einen vierminütigen Romeo-und-Julia-im-Style-Ghetto-Kurzfilm, der trotz der polierten Cheesyness am Ende doch fast zum Weinen bringt.
11. Rihanna – We found Love
Überraschendes Acting von Rihanna: Mehr Trainspotting als Hochglanz.
10. Das Racist – Michael Jackson
Die New Yorker Alternative HipHopper Das Racist liefern hier eine trashige Hommage an den King of Pop.
9. Justice – Civilization
Neben dem Adidas-Spot mit Messi & Co. gibt es zu dem Track “Civilization” auch einen epischen Animationsclip mit Bison-Herden und Apokalypse.
8. Lana del Rey – Video Games
Die Sängerin aus New York brachte es 2011 vom Internet-Geheimtipp mit nur zwei veröffentlichten Songs bis an die Spitze der deutschen Charts – auch mit hilfe dieses Videos. Der Clip wurde von Lana Del Rey selbst aus Internet-Schnipseln und eigenen Aufnahmen zusammengeschnitten, zur zweiten Single “Born To Die” erschien zunächst eine Art Anti-Video, das die ganze Zeit nur eine Einstellung zeigte – inzwischen ist aber auch der filmische Clip erschienen.
7. Kraftklub – Zu Jung
Die Indie-Rapper aus Karl-Marx-Stadt werden in diesem Video von einigen Opas gemimt, die als Rowdie-Truppe die Stadt terrorisieren. Neat. Die EP “Adonis Maximus” kann man sich online übrigens komplett anhören, im Januar kommt das Debüt-Album.
6. Beyoncé – Countdown
Gedreht von Tom Pettys Tochter Adria, ist Beyoncés Countdown eine stylishe Komposition aus Retro-Look und Choreographien – und richtig, auch hier wurden Plagiatsvorwürfe für einige der Szenen laut.
5. Black Keys – Lonely Boy
Das Bluesrock-on-Speed-Duo Black Keys hatte ursprünglich mehrere Tänzer im Video geplant, aber als Derrick T. Tuggle loslegte, war klar, dass er der einzig mögliche Star des Videos ist.
4. Lady Gaga – Marry The Night
Mehr ein Kurzfilm als ein Videoclip, dirigiert hier die Lady selbst für “Marry The Night” 14 Minuten von eher trashigem und verstörendem Format.

3. Casper – Der Druck steigt
2011 war sicher auch das Jahr des Emo-Rappers Casper, der sich im Sommer auf Platz 1 der Albumcharts wiederfand. Wer wissen will, wie Indie-Kultur 2011 aussah, sieht sich dieses Video an, mit Gänsehautmomenten.
2. Duck Sauce – Big Bad Wolf
Das Video mit den Köpfen zwischen den Beinen, ein verblüffender Clip der New Yorker House-DJs Armand van Helden und A-Trak – der 2011 viral durch die Decke ging.
1. Beastie Boys – Make some Noise
Als eine Art Fortsetzung von “Fight for Your Right” werden die Beastie Boys hier aber von den Hollywood-Stars Elijah Wood (ja genau, Frodo aus “Herr der Ringe“), Seth Rogen und Danny McBride gespielt. In der 30-minütigen Extended-Version gibt es einen langen Battle und Cameo-Auftritte von u.a. Kirsten Dunst, Steve Buscemi…


