Game-Grafik - Diese Effekte nerven uns!

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(Carsten) Fast nichts entwickelt sich so schnell wie die Grafik von PC- und Videogames. Geht man auch nur ein paar Jährchen in der Zeit zurück, stolpert man geradezu über Pixel und Kanten. Nichts mit Antialiasing oder Tiefenunschärfe. Doch so schön diese Effekte uns das Zocken gemacht haben – ab und an gehen sie uns gehörig auf die Nerven.

Game-Grafik - Diese Effekte nerven uns!

Natürlich ist es toll, wenn ich aus einem dunkeln Raum trete und erst einmal vom Licht geblendet werde und so die Gegner nicht richtig ausmachen kann. Auch macht es einen Mordsspaß zu beobachten, wie beim Zielen über Kimme und Korn die Landschaft um mich herum unscharf wird und mir ein realistisches Gefühl vermittelt.

Und selbstverständlich gehört es mittlerweile zum guten Ton, dass ich wenn ich in Richtung Sonne schaue mit Lens-Flare-Effekten belohnt werde. All diese Grafik-Goodies haben sich im Laufe der Jahre dazu gesellt, nach dem ein Spiel sie kolossal eingeführt hatte.

Leider kann man häufig beobachten, dass es die Entwickler nur zu gut mit den jeweiligen Effekten meinen. Denn wie bei fast allem sollte die Devise gelten, dass weniger oft mehr ist und Effekte dann überzeugen, wenn man sie nicht als solche wahrnimmt.

Wenn ihr selbst noch Beispiele habt, dann postet diese in die Comments!

Hier die schlimmsten Beispiele!

Motion Trail

Dieser Effekt sorgt dafür, dass bei schnellen Bewegungen die Umgebung verschwimmt – hört sich gut an, ist aber irgendwie sinnfrei, da bei schnellen Bewegungen am Monitor für das menschliche Auge eh schon alles verschwimmt, durch den zusätzlichen Effekt wirkt es daher eher unrealistisch und nervt vor allem in Actionspiele, da man nichts mehr erkennt und sich der Magen aus dem Körper schälen möchte.

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