Lana Del Rey

Beschreibung

Sie kam aus dem Nichts, mit nur zwei Songs und einem selbstgeschnittenen Musikvideo zu „Video Games“, und stürmte durch das Internet an die Spitze der deutschen Charts – ohne große Pop-Produktion, anfangs ohne große Plattenfirma, mit selbstgeschriebenen Songs. Die New Yorker Sängerin Lana Del Rey bezeichnet ihre Musik als „Hollywood Pop“ oder „Sadcore“ und inszeniert sich als geheimnisvollen und verletzlichen Filmstar der 50er/60er Jahre. Das Debüt-Album einer leicht schrägen, schüchternen 25-jährigen Lolita-Lady gehörte plötzlich zu den meisterwarteten Platten der Musikwelt.

Die Geschichte von Lana Del Rey reicht jedoch noch weiter zurück. Denn schon im Januar 2010 erschien ein Album mit 13 Songs von ihr, unter ihrem echten Namen Lizzy (Elizabeth) Grant. Es kam bei einem Indie-Label namens Five Points Records heraus, erhielt einige Reviews – und verschwand dann irgendwann wieder von den Download-Portalen iTunes und Co., ohne weitere Begründung. „Kill Kill“ wurde damals von David Kahne produziert, der zuvor mit Künstlern wie Paul McCartney, Cher, Bruce Springsteen oder No Doubt zusammenarbeitete. Unterstützung kam auch vom Vater der Künstlerin, dem Internet-Unternehmer und Millionär Rob Grant.

Auf dem Myspace-Profil ordnete sich Lizzy Grant damals als Glam/Surf/Hawaiian ein, und schon bei dem „Kill Kill“-Album folgte sie der Vision, ein cinematisches Album zu erschaffen, das einen nostalgischen Klang von Schwarz-Weiß-Filmen haben sollte. Eine Vision, der auch das Lana-Del-Rey-Debüt „Born To Die“ von 2012 nahe kommt.

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