Leonard Cohen

Beschreibung

Leonard Cohen gehört zu den Größten. Obwohl er nie an der Spitze der Charts stand, wurden seine Platten doch millionenfach verkauft, von vielen Welthits weiß man nicht, dass sie aus der Feder des alt-ehrwürdigen Kanadiers kommen. Sein “Hallelujah” gehört zu den meistgecoverten Songs der Popgeschichte, und seine Alben gehören seit Generationen in jede Plattensammlung melancholischer Musikfreunde.

Geboren wurde Leonard Norman Cohen 1934 in Montreal und spielte als Student in einem Country-Trio namens Buckskin Boys. Zunächst machte er sich als Schriftsteller einen Namen, veröffentlichte mehrere Romane und Gedichtbände. Erst mit 32 schlug der Kanadier ernsthaft den Weg des Musikers ein und ging nach New York. Nach seinem Auftritt beim Newport Folk Festival 1967 wurde er vom Produzenten John Hammond entdeckt, der in ihm einen neuen Bob Dylan sah. Aus der Zusammenarbeit entstand das Debüt-Album “Songs of Leonard Cohen”, das Lieder wie “So Long, Marianne” und “Suzanne” enthielt. Zunächst sah der Kanadier die Musik nur als Mittel, um Geld zu verdienen und sich wieder dem Schreiben widmen zu können – der Erfolg ließ ihn jedoch bei der Musik bleiben.

Als Cohen sich nach seinem 9. Album “The Future” Mitte dann 1994 für mehrere Jahre in ein buddhistisches Kloster zurückzog, erwarteten viele, dass sich der Kanadier zur Ruhe setzen würde. Er kehrte jedoch 2001 mit dem Album “Ten New Songs” und dem Nachfolger “Dear Heather” (2004) zurück, und ging ab 2008 sogar wieder auf Welt-Tournee – was allerdings weniger erfreuliche Gründe hatte. Cohen warf seiner Managerin Kelley Lynch vor, 5 Millionen US-Dollar veruntreut zu haben, so dass der Sänger im Jahr 2005 buchstäblich bankrott war. Das 12. Studio-Album “Old Ideas” erschien am 27.1.2011.

Foto: Dominique Issermann/Sony Music

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