Media-Center: IomegaTV mit Boxee bietet Komfort fürs Wohnzimmer

Flavio Trillo
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Wer einen NAS-Server und einem Multimedia-PC in einem will, wird sich entweder im Eigenbau versuchen, oder zwei separate Lösungen gleichzeitig verwenden müssen. Genau diese Nische möchte Hersteller Iomega mit dem IomegaTV mit Boxee füllen, das er in Zusammenarbeit mit Intel auf der diesjährigen IFA in Berlin vorstellt.

Die Kombination aus Hardware von Iomega und Intel sowie Software von Boxee, dem bekannten Media-Center-Programm, soll den Kunden endlich das bringen, was sie schon lange wollen, der Markt ihnen aber bisher nicht bieten konnte. So erklärt Olivier d’Eternod, Produktmanager für Iomega gegenüber macnews.de die Motivation für die Entwicklung des Geräts.

Seitdem Media-Center-Computer populär sind, habe es nur wenige Innovationsschübe gegeben. “Die Leute wollen mehr”, so der Schweizer. Die Partnerschaft mit Boxee sei da nur natürlich. “Es ist eines der schönsten Programme für den Endverbraucher” schwärmt d’Eternod, die Bedienungsfreundlichkeit sei unerreicht. Zudem könnten Entwickler aufgrund des offenen Systems ständig neue Apps oder Erweiterungen bieten, wie etwa VPN-Konnektivität oder die Verbindung zu Diensten wie Amazon

*, Hulu, Youtube und anderen.

Da kommt auch schon ein weiteres interessantes Merkmal zum Vorschein: Premium-Inhalte. Als Partner in Deutschland konnte Iomega bislang den Anbieter Maxdome gewinnen, der in der Video-On-Demand-Landschaft hierzulande an der Spitze steht. Zusätzlich kann das Gerät, wie versprochen, auch als NAS-Server fungieren. Das bedeutet auch, dass man von überall auf die heimischen Media-Inhalte zugreifen kann – iPad und MacBook unterwegs werden damit ebenso zum Tor in die Video-Welt wie der Fernseher im Wohnzimmer. Die Integration diverser Social-Media-Funktionen sollen das TV-Erlebnis zu einer gemeinschaftlichen Angelegenheit machen.

Doch auch die übrigen Weiten des Internet bleiben dem IomegaTV mit Boxee nicht verschlossen – dank eines vollwertigen Browsers, der auch Flash und HTML5 ohne Schwierigkeiten wiedergibt. Die Bedienung erfolgt wahlweise über eine USB-Tastatur und -Maus oder über die mitgelieferte Fernbedienung, die ebenfalls über eine Tastatur sowie eine Art “Touch-Pad” verfügt, mit dem sich der Mauszeiger über den TV-Bildschirm bewegen lässt.

Das Gerät wird ab Mitte Oktober 2011 in drei verschiedenen Varianten erhältlich sein. Eine ohne eigenen NAS-Speicher, damit aber mit zwei USB-Host-Anschlüssen für externe Laufwerke für 249 Euro. Zwei weitere Modelle mit 1 und 2 Terabyte internem Speicher gibt es in wenigen Monaten für 299, beziehungsweise 339 Euro. Alle Versionen verfügen neben einem HDMI-Anschluss auch über Composite-Steckplätze, so dass sie auch mit Fernsehgeräten älteren Baujahres kompatibel sind.

Vertriebspartner in Deutschland werden unter anderem Euronics, Electronic Partner, Media Markt und Saturn sowie Amazon sein.

Übrigens: Alles weitere von der Berliner Messe, Berichte, Videos und Interviews, gibt es auf unserer “Sammelseite” zu lesen, sehen und hören: IFA 2011 bei Giga.de.

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