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Mit Time Machine auf Drobo FS sichern

Thomas J. Weiss
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Time Machine kann Backups nun auch auf Drobo-FS-Netzwerkspeichern anlegen. Drobo-Hersteller Data Robotics stellt dafür ein Update des Geräts zur Verfügung. In das NAS (Network Attached Storage) passen bis zu fünf Festplatten und damit insgesamt bis zu zehn Terabyte Speicherplatz, die Daten stehen im lokalen Netzwerk in einem intelligenten RAID-Verbund ausfallsicher zur Verfügung.

Sicherer als mit einer Kombination aus RAID-Verbund und Time Machine lassen sich Backups zu Hause kaum speichern: Während sich das Drobo-FS-System darum kümmert, dass alle Daten redudant zur Verfügung stehen und einzelne Festplatten ausfallen können, schützt die Versionsverwaltung von Time Machine vor Anwenderfehlern wie dem versehentlichen Löschen oder Überschreiben von Dateien und Ordnern.

Im Gegensatz zu anderen RAID-Systemen lassen sich in Drobo-Gehäusen Festplatten unterschiedlicher Hersteller und verschiedener Größe betreiben. Geht eine Festplatte kaputt, warnt Drobo den Anwender mit Signallichtern und Pop-ups. Dieser kann sie daraufhin im laufenden Betrieb gegen eine neue austauschen, um das Umkopieren der Daten kümmert sich das System automatisch. Je nach Konfiguration dürfen bis zu zwei Platten ausfallen, bevor Daten verloren gehen.

Das Modell FS – es ist das neueste Gerät von Data Robotics und seit April erhältlich – hat einen Gigabit-Ethernet-Anschluss. Die Variante ohne mitgelieferte Festplatten kostet rund 620 Euro.

Das aktuelle Update des Systems, das es mit Time Machine kompatibel macht, ist kostenlos. Es lässt sich über die Konfigurationswerkzeuge installieren, die dem Drobo FS beiliegen, nach einem Neustart erkennt Apples Backup-Werkzeug den Netzwerkspeicher automatisch. Der Anwender kann dann festlegen, wie viel Speicherplatz Time Machine zur Verfügung steht.

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