ACTION ACTION – AN ARMY OF SHAPES BETWEEN WARS

ACTION ACTION – AN ARMY OF SHAPES BETWEEN WARS

(Aylin) Ja, wir haben es hier mit einem Ableger von New Wave zu tun. Nein, eigentlich sollte es heutzutage keine musikalischen Rückschritte mehr geben. Und trotzdem rauschen ACTION ACTION durch die Musikgeschichte. Wie das geht? Lest selbst.

Music

Long Island in den USA nennen die Jungs von ACRION ACTION ihr Zuhause und haben mit ihrem Debüt bereits eine klein-große Anhängerschaft für eine Indieband um sich geschart.
In Sachen Schwermütigkeit und Langatmigkeit kann es mit ihnen keiner so schnell aufnehmen. Synthies bis zum bitteren Ende, eine leidende Stimme…ja, jetzt bin ich gemein, sagt man mir.
Natürlich ist es schwierig aus der heutigen Sicht 2006 Musik zu bewerten, die eigentlich locker ins Jahr 1985 passen würde. Und heute mehr oder weniger völlig überholt scheint. Aber ACTION ACTION geben sich betont Mühe, diesen Eindruck zu erwecken, dass die Zeit stehen geblieben ist – so sehr, dass man eben nicht drumherum kommt, sich darüber auszulassen. Da helfen auch keine vermeintlichen Electro-Elemente darüber hinweg, mal ganz ehrlich: Das, was Sänger Mark Thomas Kluepfel auf seinem Laptop zusammengeschustert hat, ist wirklich schwierig einzuordnen und zum Beispiel mit “The Game” kommt man auch auf einen völlig anderen Film, den diese Band bei aller Liebe nicht schiebt.

Fazit

Mit Abstand bester Anspieltipp des Albums: “Sleep Paralysis”, wobei der Titel nicht unbedingt Programm ist, dem Musikchef sei Dank. ;) Oder auch empfehlenswert der Rausschmeißer “The Blanket Truth” – beides Songs, die ein wenig ausbrechen aus dem wabernden Etwas, das dieses Album darstellt. Oder?! Ich zweifel an meinen eigenen Worten.


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