Rheinische Post auf dem iPad: Guter Auftakt für "RP Plus"

Katia Giese
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Seit einer Woche ist die Auswahl an direkt über das iPad zu beziehender Zeitungen um ein Angebot reicher: Bereits am vergangenen Sonntag startete die Rheinische Post ihre App “RP Plus” und wirbt mit speziell aufbereiteten Inhalten um alte und neue Leser. Die RP will mit dem Vorstoß eine “neue journalistische Dimension” einleiten und die Leser von dem Medien-Konzept überzeugen. In der Testphase kann die RP tatsächlich mit vielen Details glänzen und schwächelt nur an wenigen Stellen.

In der Redaktion stieß “RP Plus” überwiegend auf Gegenliebe. Schon samstags ab 14 Uhr lässt sich die Sonntagsausgabe der Rheinischen Post auf das iPad laden und ist gegenüber der Printversion augenscheinlich exklusiv. Eine eigenen Redaktion für die Online-Ausgabe sorgt dafür, dass Inhalte nicht einfach nur in ein iPad-Format übertragen werden. Beim Lesen fällt dennoch auf, dass die App noch nicht so stark multimedialisiert ist wie beispielsweise Murdochs “The Daily” – dafür stürzt “RP Plus” aber auch nicht so häufig ab.

Bei der Navigation gab es beim Test auch wenig zu meckern. Sowohl im

Quer- als auch im Hochformat lassen sich die Inhalte gut überblicken und aufrufen. Ein Ärgernis ist allenfalls, dass sich die noch sehr wenigen Videos stets im Vollbild öffnen und nicht auch im Kleinformat abgespielt werden können. Außerdem lässt sich nicht immer gleich erkennen, ob es sich um Anzeigen oder redaktionelle Beiträge handelt. Für diese Feinabstimmungen darf man der Redaktion jedoch sicherlich etwas Nachsicht dafür schenken, dass sie als eine der ersten Tageszeitungen mit eigener iPad-Redaktion auf dem Markt dabei sind.

In einer Testphase von insgesamt 12 Wochen kann man die sonntäglichen iPad-Ausgaben kostenlos auf das Gerät laden, danach kostet jede Ausgabe 1,59 Euro. Dafür bekommt man aus der Redaktion exklusive Beiträge geliefert, die zu einem erheblichen Anteil auch auf Technik-Themen fallen. Zudem gibt es zahlreiche NRW-spezifische Infos, sodass die RP auch in der iPad-Form seinen lokalen Charakter nicht verliert. Neben ihrem insgesamt eher unspektakulärem Erscheinungsbild sowie den fehlenden Alleinstellungsmerkmalen könnte dies für die App hinderlich sein, um eine führende Position am Markt einzunehmen.


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