SoKo

Beschreibung

“I’ll kill her” sang eine 21-jährige Französin mit deutlichem Akzent – der Song wurde begeistert von Radio-DJs gespielt, kletterte in Dänemark auf Platz 2, chartete in Belgien und Australien, schließlich ließ Designerin und Beatle-Tochter Stella McCartney das Lied zu ihrer Pariser Modenschau laufen. Das alles war 2007, und SoKo wurde bekannt, ohne überhaupt ein richtiges Album veröffentlicht zu haben, nur eine Indie-EP. Aber alle verliebten sich in die Stimme und diesen französischen Akzent.

SoKo trägt diesen Kosenamen, so lange sie denken kann. Geboren als Stéphanie Sokolinski 1986 in Bordeaux, brach sie mit 16 die Schule ab und ging nach Paris, um Schauspielerin zu werden. Nach dem überraschenden musikalischen Erfolg spielte sie Support-Shows für Pete Doherty, Babyshambles, Kate Nash, Nouvelle Vague oder Daniel Johnston und arbeitete an einem Album. SoKo lebte teilweise in Los Angeles und spielte in verschiedenen französischen Film- und Fernsehproduktionen mit. 2009 geriet sie in eine künstlerische Krise und verkündete, sie würde mit der Musik aufhören und fortan nur noch Schauspiel betreiben. Erst nach mehreren Monaten ließ sie wieder von sich hören und entschied sich, doch weiterzumachen. 2010 war SoKo als beste Schauspielerin für den französischen Filmpreis César nominiert, für ihre Rolle in “À l’origine” von Xavier Giannoli.

Niemand hätte gedacht, dass es fünf Jahre dauern sollte, bis endlich das Debüt-Album das Licht der Welt erblickt. Es heißt “I Thought I was an Alien” (VÖ: 2.3.2012).

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