13955,126975,img=126975_1129800238.jpg,align=left,bildtext=,4Musikreisender

Ein Job, bei dem er aufsteht, zur Arbeit geht, und wieder zurück kommt, um zu schlafen und am nächsten Tag dasselbe zu erleben, das wäre definitiv nichts für ihn. Wayne Morris ist Reisender im Auftrag der Musik. Ausschlag dafür war, wie bei vielen anderen auch, John Lennon. Als Morris diesen zum ersten Mal hörte, war es um ihn geschehen. Von da an war die Musik sein Leben. Das hört sich nun nach einem billigen Werbetext an, wie Ihn auch schon so manche kurzzeitige Pop-Ikone benutzte, in seinem Fall trifft es aber tatsächlich zu. Denn im Gegensatz zu diesen so genannten Stars, die Ihre Karriere sofort auf den großen Bühnen dieser Welt beginnen, hat der Mann alles gesehen. Jeden kleinen Club von Flensburg bis Florida, jedes billige Pub in England. Hauptsache, ein paar Menschen waren da und hörten ihm zu.

Heimatgefühle13955,126975,img=126975_1129800216.jpg,align=right,bildtext=,3

Inzwischen hat Morris seinen festen Platz gefunden. Und zwar da, wo schon so viele vor ihm gelandet sind: In Hamburg. In unserer Nordmetropole formierte sich dann 2003 auch die Band Morris, die auch schon ihr erstes Album herausgebracht hat: The Right Thing. Und auch hier bleibt sich der Herr treu. Keine Spielereien, sondern nur Musik. Also das, was man erwartet, wenn man eine CD kauft. Denn die leicht bekleideten Tänzerinnen fehlen auf einer Platte, so gern man das MTV Video auch in real im trauten Heim hätte. Sobald das Musikvideo gegen den CD-Player eingetauscht wird, zählt nur noch, was die Band spielt. Visuelle Ablenkung: Unmöglich.