Disco - das Ende. Nach Donna Summer stirbt auch Robin Gibb (Bee Gees)

M. Göbel
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Disco - das Ende. Nach Donna Summer stirbt auch Robin Gibb (Bee Gees)

Adam Yauch, Donna Summer und jetzt auch noch der zweite von drei Bee Gees-Brüdern: Robin Gibb erlag gestern einer langjährigen Krebserkrankung. Wir trauern und fragen: Ist es jetzt vorbei mit Disco?

Mit Donna Summer und Robin Gibb starben in kurzer Zeit zwei der Hauptvertreter des Disco-Genres. Ihre Hits wie “Hot Stuff”, “I Feel Love” (Donna Summer) und “Stayin’ Alive”, “Saturday Night” (Bee Gees) stehen für wilde Partyfreude Ende der 70er, Anfang der 80er Jahre.

Robin Gibb starb im Alter von 62 Jahren nach einer Krebs-Operation in einem Krankenhaus in London. Im Februar hatte er noch zuversichtlich erklärt, seine Krebs-Erkrankung besiegt zu haben: “Die Genesung ist spektakulär”, sagte er. An den Folgen einer Lungenentzündung verstarb er jedoch.

Gemeinsam mit seinen Brüdern Maurice und Barry hatte Robin Gibb Anfang der 1960er die Band The Bee Gees (auch BGs, als Abkürzung für Brothers Gibb) gegründet. Sie waren eine Teenie-Band und wurden bald als saubere Alternative zu den Beatles und den Rolling Stones gehandelt. Später hatten sie dann schnulzige Welthits wie “Saturday Night Fever” und “Stayin’ Alive” – zu denen John Travolta tanzte und die die Disco untersterblich machte. Auch der spätere Hit der Backstreet Boys “How Deep Is Your Love” ist von den Bee Gees (1977) aus dem Soundtrack zum Film “Saturday Night Fever”.

Hier ist “Stayin’ Alive”, einer ihrer größten Hits:


Bereits vor ein paar Tagen, am 17. Mai, starb die Disco-Queen Donna Summer an Lungenkrebs. Sie war 63 Jahre alt geworden und hatte bis zuletzt versucht, den Einfluss ihrer Erkrankung auf ihr Leben so klein wie möglich zu halten. Die fünffache Grammy-Gewinnerin arbeitete gerade an einem neuen Album.

Hier einer ihrer größten Hits: “Hot Stuff”


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Bild: Cover

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