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Das iPhone macht süchtig

Florian Matthey
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Eine Umfrage unter Studenten an der Stanford-Universität hat Anzeichen für eine iPhone Sucht” offenbart. Während das iPhone bei 89 Prozent der Studenten als harmloser Wecker-Ersatz fungiert, halten es bedenkliche 69 Prozent für wahrscheinlicher, das Portemonnaie als das iPhone zu vergessen – 3 Prozent haben ihrem Apple-Handy gar einen Namen gegeben.

Für 41 Prozent wäre es eine Tragödie, das iPhone zu verlieren, 30 Prozent halten es für ein “Tor zur Welt”, neun Prozent haben ihr iPhone schon liebevoll getätschelt und acht Prozent machen sich Sorgen, dass ihr iPod auf das iPhone eifersüchtig ist. Nicht nur die Beziehung iPod-Mensch-iPhone könnte Schaden tragen, sondern auch die zwischen Mensch, iPhone und Mensch: Sieben Prozent geben an, dass ihr Mitbewohner oder Partner sich wegen des iPhones vernachlässigt fühlt. Fast 25 Prozent halten das iPhone für eine “Erweiterung ihres Gehirns”.

Die Studenten sind sich der “Sucht” durchaus bewusst: Zehn Prozent platzieren sich selbst in einer Skala von eins bis fünf auf der höchsten Sucht-Stufe, 34 Prozent ordnen sich selbst in der vierten Stufe ein. Die Anthropologie-Professorin Tanya Luhrmann glaubt aber nicht, dass es angebracht ist, von einer Sucht im medizinischen Sinne zu sprechen: Wirklich ungesund sei das Verhalten ihrer Ansicht nach nicht. “Ich glaube, sie mögen ihr iPhone halt sehr gerne.”

Bild: Travis Isaacs, “Mac addicts are born”. Some rights reserved. Flickr

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