Amerika in Aufruhr – Kampf der Giganten um schärfere Jugendschutzgesetze

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Leserbeitrag

(Daniel S.) Das Land der unbegrenzten Unmöglichkeiten befindet sich mal wieder im Krieg. Doch diesmal tobt der Kampf auf eigenem Boden, oder vielmehr in den Gerichtsgebäuden der USA. Die bevorstehende Verschärfung der Jugendschutzgesetze ruft hochrangige Verbands-Vertreter von Spiele-Industrie und Händlern auf den Plan und löst eine Klagewelle ohnegleichen aus.

Amerika in Aufruhr – Kampf der Giganten um schärfere Jugendschutzgesetze

Stein des Anstoßes war ein Gesetzesentwurf des Abgeordneten Leland Yee. Dieses Gesetz sieht vor, dass der Verkauf und Verleih von Spielen mit gewalttätigen oder sexuellen Inhalten an Minderjährige ab Anfang 2006 verboten wird. Bei Verstößen sollen bis zu 1000 Dollar Geldstrafe drohen.

Die genaue Definition der in Frage kommenden Titel lautet:
“Verboten wird der Verkauf von Spielen in denen sexuelle Handlungen mit menschenähnlichen Spielfiguren nachgestellt werden oder aber menschenähnliche Figuren getötet oder verletzt werden können.”

Allein diese Definition bringt die Händler- und Entwicklerverbände ins Schwitzen.
Laut US-Medien treffe die Beschreibung auf so ziemlich jedes Spiel mit einem Mature-Rating (frei ab 17 Jahren) und auf zahlreiche Games mit einem Teen-Rating (frei ab 12 Jahren) zu.

Am 7. Oktober unterschrieb Kaliforniens Gouverneur Arnold Schwarzenegger diesen Gesetzesentwurf und zog sich damit den Zorn der “Entertainment Software Association” (ESA) – dem amerikanischen Branchenverband der Software-Industrie – zu.

Weitere Themen: The Expendables 3 – Fakten & News, ESCAPE PLAN, The Last Stand, Terminator, The Expendables 2


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