SHAKE IT BABY!

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Leserbeitrag

(Fero) In dieser Woche findet eine ganz besondere Premiere statt: SHAKE! – der Jugendclub der bremer shakespeare company stellt sein neues Stück Besondere körperliche Kennzeichen vor. Wir haben die Proben besucht und exklusive Fotos schießen können.

SHAKE IT BABY!

Shake! hat nichts mit der Werbung eines gewissen Stromanbieters und seinem Werbeträger Arnold Schwarzenegger zu tun. Im Gegenteil: Hier sind wahre und wirklich begabte Schauspieler am Werk! Shake! ist nämlich der Jugendclub der Bremer Shakespeare Company, welcher sich nun schon in der zweiten Spielzeit auf unterschiedlichen Wegen mit dem Hausautor auseinandersetzt.
Seit dem vergangenen Herbst arbeitet die 14-köpfige Gruppe unter Leitung von Schauspielerin Petra Janina Schultz und Regisseurin Katrin Bretschneider einmal wöchentlich an ihrer ganz persönlichen Fassung von König Cymbeline.

Das Jugendensemble hangelt sich zwar an Shakespeares Stück entlang, verarbeitet dabei jedoch viele eigene Ideen und erzeugt somit einen deutlicheren Bezug zur heutigen Zeit. Das Werk hat sozusagen direkt mit der Welt der Teilnehmer zu tun.

Während der Proben verschafften wir uns einen Eindruck und stellten dabei fest, dass es gar nicht darauf ankommt, das Stück komplett zu erzählen, sondern dass vielmehr aktuelle Themen herausgearbeitet werden und eine entscheidende Rolle spielen. So treten in dieser abgeänderten Version des Stückes Motive wie die erste Liebe, der Wunsch nach Zugehörigkeit, Eifersucht, Streit mit den Eltern sowie der schwer zu meisternde Schritt in die Selbständigkeit in den Vordergrund.
Um es mal kurz und knapp zu formulieren: Vieles, was heute wie vor 400 Jahren mit den Tücken des Erwachsenwerdens zu tun hat, wird dem Zuschauer auf sehr komische Art und Weise, mit einer großen Portion schauspielerischen Talents vermittelt.

Mit der eigens für dieses Jugend-Projekt gegründeten Band “Imogen Allstars” dürfen sich die Besucher einmal mehr freuen. Die Musikstudenten, die schon an verschiedenen Kinder- und Jugendtheaterprojekten beteiligt waren, begleiteten die Proben und entwickelten parallel dazu eigene Kompositionen. So wurde in regem Austausch mit der Gruppe aus dem Schauspiel ein Musiktheaterstück.

Kleine Versprecher und gelegentliche Unsicherheiten ließen die 15 bis 20-Jährigen bloß noch sympatischer rüberkommen. Außerdem war das ja schließlich auch noch während der Proben. Angela und ich waren sehr beeindruckt von der gesamten Aktion und wollen auf alle Fälle bei einer der beiden geplanten Vorstellungen dabei sein!

Auch Ihr solltet Euch das Spektakel nicht entgehen lassen und spätestens jetzt den “Theatergeist” in Euch wecken!

Weitere Themen: The Expendables 3 – Fakten & News, Terminator 5 – Genisys: Trailer, Kritik, Infos, ESCAPE PLAN, The Last Stand, Terminator, The Expendables 2

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