Klugscheißer bei PLAY

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(Vio/Gregor) Ihr seid mit vier Jahren eingeschult worden, habt schon in der Grundschule zwei Klassen übersprungen, den letzten IQ-Test im Halbschlaf bestanden und geht als wandelndes Lexikon durchs Leben? Wenn auch nur eins davon auf Euch zutrifft, solltet Ihr unsere heutige Sendung auf keinen Fall verpassen, denn heute geht es um geballte "Brainpower". Und wenn gar nichts davon auf Euch zutrifft – Kopf hoch, wir sind ja auch keine Einsteins!

Klugscheißer bei PLAY

Es ist ja so verflixt! Ein Leben lang versucht man, sich Wissen in den Kopf zu stopfen. Mathematische Formeln, historische Daten, physikalische Gesetze, Rechtschreibung, Grammatik und Wortschatz – all das soll spätestens ab Eintritt in die Schule gelernt, verinnerlicht und richtig angewendet werden. Leute, die gut reden haben, weil sie bereits ein hohes Alter und damit die härtesten Lernjahre hinter sich gebracht haben, pflegen zu sagen: Non scholae sed vitae discimus. Für den Nicht-Lateiner (der jetzt wieder ein leeres Feld auf der Wissenskarte gefunden hat): Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir.

Im Klartext heißt das ja wiederum nichts anderes, als dass wir ein Leben lang lernen – das fängt an bei “Wie kaue ich ohne Zähne meine Nahrung?” und endet auch bei “Wie kaue ich ohne Zähne meine Nahrung?”. Schön, wenn man das, was man als Baby gelernt hat, bis dahin nicht vergessen hat und so zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen kann.

Doch als ob das alles noch nicht verzwickt genug wäre, kommt jetzt noch der Umstand hinzu, dass wir uns wichtige Sachen partout nicht oder nur unter größter Anstrengung merken können – unwichtige Sachen aber wandern wie von selbst in unser Gedächtnis. Während man sich also für das Eintrichtern von weltweiten Hauptstädten tagelang im Zimmer einschließt, und zwar ohne Fernseher und Musik, oder Lerngruppen bildet, kann man den größten Mist bereits nach einmaligem Lesen noch Tage später wiedergeben.

Wer das direkt mal an sich testen möchte, kann sich ja folgende Beispiele unnützen Wissens zu Gemüte führen:

- Das Quaken einer Ente erzeugt kein Echo. Niemand weiß warum.
- Tommy Lee Jones und Vizepräsident Al Gore waren zusammen auf einer Stube in ihrem ersten Jahr in Harvard.
- Einstein konnte mit neun Jahren nicht flüssig sprechen. Seine Eltern glaubten, er könnte zurückgeblieben sein. (Das wiederum gibt Hoffnung!)
- Mücken werden besonders von Menschen angezogen, die kurz zuvor Bananen gegessen haben.
- Auf einer Weltraummission wurde entdeckt, dass sich ein Frosch erbrechen kann. Er erbricht zuerst seinen Magen, so dass dieser aus dem Mund hängt. Dann benutzt er seine vorderen Beine um den gesamten Mageninhalt zu entfernen und schluckt den Magen dann wieder hinunter.

Ich wette meinen nicht vorhandenen Hut darauf, dass Ihr mindestens einen dieser Fakten noch Tage später jemandem weitererzählen könnt.

Wie auch immer, niemand ist perfekt und deshalb hau ich doch noch ein weiteres Sprichwort raus: Der gute Wille zählt. In diesem Sinne werden wir heute in der Sendung auch verfahren, und uns an die kniffligsten Denkspiele wagen. Und zwar nicht nur in Form von Flashgames, sondern auch mit unserem heutigen PC-Spiel “Tony Tough 2 – Der Klugscheißer kehrt zurück”. In der Rolle des kleinen Privatdetektivs mit der großen Klappe rätselt man sich durch dieses Point-&-Click-Adventure, wobei es für manche Probleme auch mehr als eine Lösung geben kann.

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