Schon zu Beginn seiner Karriere war Yamauchi ein wichtiger Gewinn für die japanische Industrie. So führte er als erster normale westliche Spielkarten ein, welche für die Japaner etwas völlig Neues waren. Außerdem assoziierte man in jenem Land solche Kartenspiele meist mit Glücksspielen wie Poker oder Bridge, die jedoch so gesehen in Japan illegal waren. Seinen ersten Erfolg feierte Yamauchi 1959, als er mit Walt Disney ein Lizenzgeschäft für seine Kartenspiele abschließen konnte. Nintendo pries diese als Partyspiele für die ganze Familie an – im Nachhinein betrachtet nicht ungewöhnlich für das Unternehmen. Die Spiele wurden alle zusammen in einem Paket samt Handbuch verkauft und wurden ein voller Erfolg. Innerhalb eines Jahres verkaufte sich das Produkt circa 600.000 Mal. Das führte zur absoluten Dominanz von Nintendo auf dem japanischen Kartenspielmarkt.

Yamauchi entschied sich daraufhin, die Firma erneut umzubenennen in Nintendo Company Limited und mit ihr an die Börse zu gehen. Dabei nahm er selber den Platz des Vorstandsvorsitzenden ein.
Doch Nintendo sollte nicht mehr lange ein Kartenspiel-Hersteller bleiben. Yamauchi dachte nämlich groß um, nachdem er in die USA gereist war, um dort den damals weltweit größten Hersteller von Kartenspielen, die United States Playing Card Company, zu besuchen. Diese bestand nämlich aus nicht mehr, als einem mittelständischen Büro und einer kleinen Fabrik. Yamauchi realisierte damals, dass die Kartenspiel-Branche doch eine sehr kleine war und nicht die Chance bot, ein Milliarden-Unternehmen aufzubauen.

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